Tja die Jugendsprache hat ihre Tücken für die Erwachsenen. Aber ich finde sie auch witzig und kreativ.
Wissen Sie, was Asitoaster und Beraterpommes sind? Ganz einfach: Solarium und Sushi.
Weitere Wortschöpfungen der Jugendsprache finden Sie hier. Vielleicht hilft das Ihnen ja, Ihre Kids besser zu verstehen. (Es liegt aber erfahrungsgemäß nicht immer an der Sprache ;-))
Zweitwohnung - große Tasche
Fußhupe - ein Dackel
Edelratte - Promihündchen
Kugelgrippe - Schwangerschaft
lange Beinhaare - Wollsocken
Bananenbräuner - FKK Strand
Hagelschaden - Cellulite
Smexy - smart and sexy (find ich gut!)
Hartzen - sinnlos rumhängen
Blogorhö - sinnlos und permanent quasseln
Knieschoner - Hängebusen
Bankster - ein schlechter Banker (Banker und Gangster)
Promillo - Betrunkener
Intelligenz Allergiker - dummer Mensch
Pisaopfer - Schulabgänger mit schlechtem Allgemeinwissen
Isch mach Dich Krankenhaus - das braucht wohl keine weitere Erklärung ….
Letztes Wochenende war ich bei Freunden in Südtirol. Neben guten Gesprächen haben wir auch am Abend zusammen musiziert. Bekannte und weniger bekannte Songs.
Und einer geht mir bis heute nicht aus dem Kopf. “Großvater” von STS. Ich kenne den Song seit Jahrzehnten und er berührt mich immer noch. Die Geschichte vom Großvater, der durch seine offene, ehrliche, verzeihende und authentische Art dem später erwachsenen Erzähler dann doch eine kleine Ahnung gibt, wie er das Leben meistern kann. Und davon, dass er gerne mal wieder einen schnellen Kaffee mit dem Großvater trinken würde, um ihm zu sagen, was er erst jetzt versteht.
Vielleicht haben Sie auch so eine Bezugsperson in Ihrem Leben, der Sie gerne noch so viel sagen würden. Sagen Sie es einfach - möglicherweise ist diese Person näher bei Ihnen, als Sie denken.
Und hier ist der Text:
Bei jedem Wickel mit da Mutta woa mei erster Weg von daham zu dir
Und du hast g’sagt, sie is allan, des musst’ versteh’n, all’s vergeht, komm, trink a Bier
Dann hast du g’meint, des ganze Leb’n besteht aus Nehmen und viel mehr Geb’n
Worauf i aus deim Kasten in der Nacht die paar tausend Schilling g’fladert hab
Zum Verputzen in der Diskothek, a paar Tag drauf hast’ mi danach g’fragt
I hab’s bestritten, hysterisch ‘plärrt Dein Blick war traurig, dann hab i g’reart
Du hast nur g’sagt, komm, lass’ ma’s bleib’n Geld kann gar nie so wichtig sein
Wann du vom Krieg erzählt hast, wie du a’n Russen Aug in Aug gegenüberg’standen bist
Ihr habt’s euch gegenseitig an Tschik anboten, die Hand am Abzug hot ‘zittert vor lauter Schiss
Oder dei’ Frau, die den ganzen Tag dir die Ohr’n vollg’sungen hat
du hast nur g’sagt i hab sie gern I muaß ned alles, was sie sagt, immer hör’n
Großvater, kannst du ned owakumma auf an schnöll’n Kaffee
Großvater, i möcht dir so viel sag’n, was i erst jetzt versteh’
Großvater, du warst mein erster Freund und das vergess i nie
Großvater
Du warst ka Übermensch, hast auch nie so dan grod deswegen war da irgendwie a Kraft
Und durch die Art, wie du dein Leben g’lebt hast, hab i a Ahnung griagt, wie ma’s vielleicht schafft
Dein Grundsatz war, z’erst überleg’n, a Meinung hab’n, dahinterstehn
Niemals Gewalt, alles bereden Aber a ka Angst vor irgendwem
Großvater, kannst du ned owakumma auf an schnell’n Kaffee
Großvater, i möcht dir so viel sag’n, was i erst jetzt versteh’
Großvater, du warst mein erster Freund und das vergess i nie
Großvater
Und weil der Song auch so schön ist, können Sie hier das Video sehen:
Ein schönes Beispiel, wie man erfolgreich und erfolglos unter sonst gleichen Umständen Kaffee verkauft, habe ich in einem Blog von Herrn Wolfgang Sonnenberg gefunden, zu dem Sie HIER den Link finden.
Schauen Sie sich die beiden Bilder in dem Beitrag an und dann überlegen Sie, was sie vielleicht anders machen sollten.
Unter der Überschrift: “Geld ist nie das wirkliche Thema” zeigt Herr Sonnenberg eindrucksvoll auf, wie auf dem Frankfurter Hauptbahnhof, direkt in einer Hauptlauflage, ein Bistro es erfolgreich schafft, einen leeren Laden mit einem Kaffeangebot für einen EURO zu haben.
Direkt gegenüber findet sich eine internationale Kaffeekette, die das gleiche Getränk erfolgreich und deutlich teurer verkauft.
Man kauft also nicht nur den Kaffee, sondern offenbar auch immer ein Stück des Ladens mit.
Ansehen. Nachdenken. Konsequenzen ziehen. Wenn man mag
Neun US E-Commerce Profis haben auf der Shop.org, einer internationalen E-Commerce Messe ihre Tipps für sofortigen und nahhaltigen Umsatzzuwachs gegeben. Hier gibts die Kurzfrom, darunter einen Link. Der eine oder andere wertvolle Tipp ist sicher auch für Sie dabei
Nutzen Sie den “Gefällt mir” und den Google “+” Button für möglichst viele Ihre Produktseiten. Der Jeanshersteller “Levis” steigerte damit schnell und nachhaltig seinen Facebook Traffic um das Vierhundertfache
Optimieren Sie den Produktfeed für Ihre Produkte im Shop: demnächst führt Google einen neuen Algorithmus ein, bei dem wichtige Faktoren wie Verfügbarkeit, Varianten, Bilder und Attribute gecheckt werden.
Nutzen Sie Amazon Product Ads. Damit können Sie von der Reichweite Amazons profitieren, ohne auf dem Marktplatz selbst aktiv sein zu müssen. Die Product-Ads von Amazon haben eine deutlich höhere durchschnittliche Konversion als die von Google und anderen Anbietern
Überlegen Sie sich bereits heute die Social Media Couponing Aktionen für die Weihnachtszeit auf Twitter, Facebook etc.
Stellen Sie sicher, dass Ihre E-Mails auch funktionieren, gelesen werden können, die Links funktionieren, nicht im SPAM landen etc. also “kugelsicher” sind.
Verlängern Sie Ihre E-Mail Templates: Bilder, Eyecatcher und Bestseller brauchen genügend Platz. A/B Tests haben offenbar gezeigt , dass solche (größeren) Templates in der Konversion deutlich besser abschneiden.
Verwenden Sie ausziehbare Textboxen für Ihre Suchmaschinenoptimierung: Die Robots von Herrn Google lieben Text, den den können sie vornehmlich lesen. Also geben Sie denen das notwendige Futter, ohne Ihre Seite für die Leser zu überfrachten
Saisonaler Bezug in Google Adwords erhöht die Konversionsrate: eine Anzeige, welche einen klaren saisonalen Bezug hat, erhöht Clickrate, Clickthrough Rate und Konversionsrate.
So, und wenn Sie ein wenig mehr wissen möchten. HIER ist der Link zu dem Artikel, in dem ich diese Tipps gefunden habe
Ganz Deutschland ist im Urlaub. Amerika ist (nicht) pleite. Norwegen nicht vergessen und Fukushima strahlt so hoch wie nie.
Und was können wir tun? Nichts!
Langfristig sind wir alle tot, sagte der berühmte Wirtschaftswissenschaftler John Maynard Keynes. Und da wir das die längste Zeit unseres Lebens sind, und auch vorher schon waren, ist das ein Teil des Lebens - oder vielleicht ist das Leben auch ein Teil des Todes? Schonmal darüber nachgedacht?
Wie dem auch sei, mein alter Freund und Kollege Sigi hat mich gestern mit dem Zitat einer witzigen Grabinschrift auf die Idee gebracht, in dieser Richtung mal Herrn Google zu bemühen.
Aber zuerst Sigi’s Spruch: Auf dem Grabstein des Komikers Spike Milligan ist zu lesen: “I told you I was ill”
Man könnte darauf schließen, dass sein Beruf gleichzeitig Berufung war.
In eine andere Kerbe hauen die Nachfahren von Franz Xaver Maier. Der Ärmste wurde offenbar von seiner Kuh erdrückt:
Dem Vernehmen nach ist er immer nocht tot.
Der Ehemann dieser, namentlich nicht genannten Frau, war offenbar über ihr Ableben eher erleichtert:
Und die Nachfahren dieser Dame nannten ihr kleines, oder großes Laster, beim Namen:
“Der Sargdeckel ist endlich zu, die Ohren des Mannes haben Ruh” - drängt sich hier fast auf.
Ich habe deutlich mehr lustige (oder erleichterte) Grabinschriften für Frauen gefunden, als für Männer. Bei der Suche nach einer, dieses Manko ausgleichenden Inschrift, bin ich leider auf noch eine gute in Sachen Frau gestoßen. Diese möchte ich Ihnen nicht vorenthalten:
…die Frau begrub man hier erst später…
Einen hab ich noch. Endlich einen über einen Mann….
Facebook wurde zu mächtig. Bereits im letzten Jahr musste Google bekanntgeben, dass die beliebteste Seite im Web nicht Google selbst, sondern Facebook ist. Da bestand dringender Handlungsbedarf.
In den ersten 16 Tagen nach Öffnung dieses sozialen Netzwerks hat Google+ bereits 10 Millionen User erreicht. Und das bei Zugang nur per Einladung. Das ist beachtlich. Facebook benötigte für dieser Hürde 852 Tage, Twitter 780.
Auf dem Papier hat Google gute Chancen zur Nummer 1. Rund 600 Millionen Facebook Profilen stehen circa eine Milliarde Nutzer von Googlemail entgegen. Die E-Mailkonten sind automatisch mit Google+ verbunden. Die Wege von E-Mail Kommunikation zu Social Community sehr kurz.
Kein Wunder, dass jetzt Facebook richtig Gas gibt, E-Mailkonten anbietet und so weiter.
Die Einteilung der “Freunde” in bestimmte Gruppen ist bei Google+ übersichtlicher und besser geregelt als bei Facebook. Damit soll das Netzwerk vermutlich die verschiedenen Lebensbereiche, die wir ja alle haben, besser trennen - und der zukünftige Chef soll zum Beispiel nicht mehr automatisch Bilder vom betrunkenen Partyhengst zu sehen bekommen können.
Weitere Features wie Unternehmensseiten etc. sollen kommen.
Es ist auf jeden Fall ein “erwachsenes” Netzwerk, auch wenn es noch in den Kinderschuhen steckt. Mal sehen, wie es sich entwickelt. Ich habe ein Profil dort und beobachte das mal.
Mark Zuckerberg wird sich sicher um seine Zukunft keine Sorgen machen müssen. Die Investoren, welche im Vorfeld eines geplanten Rekordbörsengangs bei Facebook Geld in dieses Netzwerk gepumpt haben. Die nächsten Monate werden spannend - für diese Menschen.
P.S. Wenn Sie eine Einladung zu Google+ möchten, schreiben Sie mir einfach eine BIZZLOUNGE Mail mit Ihrer E-Mailadresse, unter der Sie eingeladen werden möchten.
Da wollte ich mal nett sein. Ein guter Mensch. Pustekuchen!
In Kurzform: Vor ein paar Wochen hatte mein Sohn einen kleinen Autounfall. Ein hinter ihm fahrender Biker, Optimist nehme ich an, fuhr ihm an einer Kreuzung bei einer roten Ampel auf die Stoßstange. Ein netter Junge, der sich ordentlich um alles versicherungstechnische gekümmert hat.
Also, dachte ich, machst Du mal nicht das übliche Prozedere und gibst dieses mal nicht alles zu Deinem Anwalt. Spare der Versicherung Kosten und schau mal, ob das klappt. Also haben wir dort bei der Sachbearbeiterin angerufen. Nett war das, wurde mir gesagt. Statt eines Gutachtens, das Geld gekostet hätte, haben wir einen Kostenvoranschlag einer Vertragswerkstatt machen lassen. So um die zwölfhundert Euros waren das. Also nicht die Welt.
Den Kostenvoranschlag zusammen mit den nötigen Unterlagen schickte ich dann an die Versicherung mit der Bitte um Begleichung. Selbstverständlich setzte ich einen Termin, damit die Versicherung bei nicht rechtzeitiger Zahlung in Verzug gerät und den dann eventuell doch notwendigen Rechtsanwalt sofort zahlen muss. Das muss ja nicht meine Rechtsschutzversicherung tun.
Und die Versicherung? Zahlt ca. 14 Tage nach dem gesetzten Zahlungstermin. Und zahlt 200,– EUR weniger.
Was wird jetzt passieren? Ich werde das Ding dem Anwalt geben. Er wird die 200 EUR plus Kosten holen. Die Versicherung wird einen Zinsvorteil haben, aber einen weit größeren Kostennachteil.
Und beim nächsten Schaden geht alles gleich wieder zum Anwalt.
Es muss eine Menge Menschen geben, die sich dieses Verhalten der Versicherungen gefallen lassen. Sonst würde die ja nicht so handeln. Oder sitzen da oben Menschen, die noch nicht erkannt haben, dass man mit fairem Umgang per Saldo doch weiter kommt?
Mit positiverem Image gibt es weniger Versicherungsbetrug; heute wird das ja in großen Bereichen als Kavaliersdelikt gesehen. Anwaltskosten können darüber hinaus gespart werden. Pfeiff auf die Zinsen. Die machen das nie wett.
Ach ja, und wenn die Schäden geringer werden, dann müssen auch die Prämien nicht so hoch sein…
Der 23.6.11 wird für Betreiber von Online Shops ein wichtiger Tag. Dann wird vom EU-Parlament im Rahmen der Harmonisierung eine neue europäische Verbraucherrichtlinie beschlossen werden.
Einer der wichtigsten Änderungen: Die Regel, wonach Verbraucher die Kosten für Rücksendungen bis 40,– EUR nicht mehr selbst bezahlen müssen, fällt weg. Unternehmer können dann, aus juristischer Sicht, die Rücksendekosten in jedem Fall dem Verbraucher auferlegen.
Weitere Änderungen sind:
die Einführung eines Buttons, mit dem der Verbraucher bei einem Kauf zusätzlich bestätigen muss, dass er eine kostenpflichtige Leistung erwirbt.
Das Widerrufsrecht wird einheitlich gehandhabt. Die Laufzeit beginnt 14 Tage nach Erhalt der Ware
Bei der Bezahlung darf der Unternehmer nur die Kosten weiter belasten, die ihm vom jeweiligen Zahlungsabwickler (Kreditkartenunternehmen etc.) belastet werden.
Der Bundesverband des Versandhandels lobt diese Regelung.
Und ich bin mal gespannt, ob und wie diese sich dann tatsächlich auch auswirken wird. besonders hinsichtlich der Rücksendekosten wird es der Wettbewerb möglicherweise nicht erlauben, diese wegzulassen.
Henry Ford sagte einmal sinngemäß: “Die Hälfte meiner Werbeausgaben ist vergebens. Wenn ich nur wüsste, welche…”
Tja, heute ist die Welt messbarer geworden. Besonders im Internet kann man Klickraten, Konversionraten, Suchmaschinenplatzierungen etc. messen. Unsere Verbraucherorganisationen wie Stiftung Warentest etc. sagen uns, wie gut (oder wie schlecht) ein Produkt ist. Und so weiter.
Weitgehende Transparenz hilft zwar einerseits einen kleinen Schritt weiter. Andererseits bringt uns die Vielfalt der Selektionsmöglichkeiten wieder andere Probleme. Wir wissen vorher nicht, wie wir welche Zielgruppe ansprechen müssen, damit ein optimaler Erfolg herauskommt. Insofern kommen wir auch wieder in die Richtung Henry Fords. Nachher sind wir eben schlauer.
Kluge Köpfe denken immer wieder darüber nach, wie denn die “Überzeugungswelt” der Zukunft aussieht. Und so war das auch auf a4uexpo, der Konferenz für Affiliate und Performance Marketing, die in München stattfand. Dort schauten vier kluge Köpfe in öffentlich in die Glaskugel. Meinung war wieder einmal, dass die größte Veränderung von Social Media ausgeht. Facebook ist allgegenwärtig.
Sam Crocker von OMD glaubt: ”Die Käufer beeinflusst es, wenn ein Produkt auf Facebook vielen Menschen gefällt, auch wenn es in Nutzerbewertungen als mittelmäßig eingestuft wird”. Martin Beijk von Onetomarket schlägt in die gleiche Kerbe: ”Künftig werden wir weniger Content pushen, sondern Inhalte veröffentlichen, von denen wir hoffen, dass die Leute sie mögen”
Wenn Sie meinen vorherigen Artikel über die wachsende Bedeutung von Social Media in den Werbebudgets der großen Unternehmen gelesen haben, und wenn Sie sehen, wie heute Facebook allgegenwärtig ist, dann haben Sie ein kleines Bild, wohn die Reise geht.
Glaubwürdigkeit und Vertrauen wird dadurch erreicht, dass möglichst viele Menschen eine Information gut finden. Wenn das gelingt, ist die Wette gewonnen.
Da fällt mir das Beispiel von Porsche ein. Der 911er ist eine Legende, und sicher ein technisch sehr gutes Fahrzeug. In sportlicheren Zeiten bin ich selbst mit diesen Sardinenbüchsen herumgefahren - und fühlte mich wohl dabei. Wenn ich aber heute in so ein Gefährt einsteigen muss, dann ist das Gegenteil der Fall.
Ich stelle mir dann immer folgende Situation vor: Ein Porsche 911 und ein Mittelklassewagen, sagen wir einen OPEL Insignia stehen nebeneinander zur Auswahl für eine Gruppe von Personen, die von Image der Fahrzeuge keine Ahnung haben. Diese dürfen die Fahrzeuge nach allen Regeln der Kunst testen. Welches werden wohl die meisten dieser Personen bevorzugen? Ich wette auf den Insignia…..
So viel zur Contentsrategie, Vertrauen und Markenimage
Viele Grüße
Stefan Picard
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