Die Gemeinschaft weiß mehr als ein einzelner Mensch. Twitter ist beispielsweise ein Medium, in welchem kollektive Intelligenz entsteht. In meinem Blogartikel über Twitter stehen einige Informationen über dieses Portal und dessen Funktionsweise.
Was hat das jetzt mit uns hier zu tun?
Wir möchten mittel- und langfristig einen kleinen Beitrag zu diesem Phänomen der kollektiven Intelligenz leisten. Und Sie können mitmachen, indem Sie Ihr Wissen, Ihre Ansichten etc. zu verschiedenen Themen hier mit der (virtuellen) Welt teilen.
Wir haben nicht nur das Erstellen und Verwalten Ihrer eigenen Blogs hier in der BIZZLOUNGE deutlich verbessert. Zusätzlich landen alle Ihre Blogbeiträge automatisch im BLOGHOUSE Blog, dem gemeinsamen Blog aller BIZZLOUNGE Mitglieder
Der neueste Beitrag in diesem Blog erscheint jeweils sowohl hier auf der Startseite, als auch auf der BIZZLOUNGE Seite bei Facebook und er wird auf der BIZZLOUNGE Seite getwittert.
Dadurch erhalten Sie die Chance, mit Ihrem Beitrag mehr Menschen zu erreichen - und mehr Menschen erhalten die Chance, Ihr Wissen, Ihre Erkenntnis oder Ihre Meinung zu einem bestimmten Thema zu erfahren - und diese gegebenenfalls zu kommentieren.
Diese Technik ist sehr suchmaschinenfreundlich. Sie haben also eine verbesserte Chance, dass Ihr Beitrag gefunden wird, sofern andere Webnutzer nach Inhalten suchen, welche Sie anbieten. Ein idealer Platz, um auf Ihre Kernkompetenzen aufmerksam zu machen - und auch um mittelfristig um Geschäft zu generieren.
Sie wissen etwas über gesunde Ernährung, haben einen besonderen Musiktipp oder vielleicht eine gute Lösung, wie “ich” endlich “mein” (verflixtes) Zeitmanagement besser in den Griff bekomme oder “meine” Mails besser sortiere? Oder vielleicht eine lustige Geschichte oder ei Video, das “mir” den Frust über das Zeitmanagement raubt ? Teilen Sie es mit “mir”
Es gibt in diesem Zusammenhang allerdings eine Einschränkung:
Wir erlauben hier KEINE WERBUNG!
Sie können selbstverständlich über Problemstellungen und Problemlösungen berichten. Und wenn dabei der Name eines Lösungsprodukts fällt, dann zählt das zu Ihren Freiheiten. Es ist hier in den Blogs aber kein Platz für platte Werbung - und sei es die für das beste Produkt der Welt! Das wollen Sie nicht lesen - und die meisten anderen Menschen auch nicht.
Wenn Sie nicht möchten, dass ein Blogbeitrag veröffentlicht wird. Klicken SIe einfach den Haken unter dem Blogbeitrag weg. Dann bleibt dieser hier in der BIZZLOUNGE und geht nicht nach außen.
Und wenn Sie bereits FACEBOOK Mitglied sind und BIZZLOUNGE Beiträgen dort folgen möchten, klicken Sie einfach den unten stehenden Link
Nach twitter befassen wir uns heute mit dem derzeit größten Online-Portal der Welt: Facebook (FB).
FB ist in der letzten Zeit etwas im Gespräch wegen angeblich laxer Datenschutzbestimmungen (näheres hierzu finden Sie HIER). Aber alleine auf Grund folgender Sachverhalte gehört diese Social Community in einen vernünftig strukturierten Marketing-Baukasten:
FB ist die beliebteste Seite der Welt, noch vor Google. Über ein Drittel der vernetzten Weltbevölkerung surft monatlich auf FB. Dort erreichen Sie auch Ihre Zielgruppe.
FB erlaubt relativ gute Targeting Möglichkeiten für bestimmte Zielgruppen, sodass man hier beim Aufbau einer Gruppe relativ genau werben kann.
Einfach Platzierung von Informationen auf der Firmenseite
FB-Connect erlaubt einfache Verlinkungen und Synchronisation mit anderen Seiten (twitter, Ihrer eigenen Communty etc.)
Im Gegensatz zu twitter, wo nur 26% der Teilnehmer sich gegenseitig folgen, also eine hohe “Fließrichtung” der Informationen in eine Richtung stattfindet, ist bei FB der Grad an Informationsaustausch höher. Dem entsprechend ist die Sprache auch eine “von mir zu Dir” und nicht eine “Werbersprache”.
Es entspricht der neuen Philosophie, nicht darauf zu warten bis der Kunde kommt, sondern aktiv auf ihn zuzugehen. Und dafür eignet sich eine Social Community hervorragend.
Selbstverständlich macht es Sinn, nachzusehen, welche Inhalte auf dem Portal zu dem Thema bereits vorhanden sind, zu welchem man sich äußern und für das man eine Informationscommnity schaffen möchte, bevor man selbst aktiv zu einem Thema postet und eine Seite entwirft.
Der erste logische Schritt kann es sein, bei diesen Gruppen schon erste kleine Informationen zu posten, damit Interesse auf sich zu ziehen und Kontakte zu knüpfen.
Eine eigene FB Firmenseite zu bauen ist relativ einfach. Die Kunst besteht darin, die richtigen Inhalte in der richtigen Form zu platzieren und mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel “BUZZ” (Streuung) im Netz zu erreichen. Wie im vorigen Beitrag bereits gesagt - (fast) jedes Produkt ist für eine Personengruppe interessant genug.
Der zweite Schritt kann darin bestehen, die Mitglieder der FB Gruppe zu motivieren, Mitglieder einer eigenen Community/Datenbank etc. zu werden. Mit dem Tool “Facebook-Connect” geht das mit relativ kleinen Hürden. Menschen werden das aber nur tun, wenn Sie sich davon Vorteile versprechen.
Ein Beispiel: Wrigleys hat eine Kampagne für einen Kaugummi mit neuer Geschmacksrichtung gelauncht. Die Seite www.5react.com, über die das neue Produkt gelauncht wird, ist nur über einen Facebook-Connect zugänglich.
Verbindet man sich via FB-Connect, holt sich die Seite Bilder vom B-Profil und integriert die in einen Film. Dann fordert sie auf, Freunde auf den Film hinzuweisen. In einer ersten Serie dieser Aktion hat Wrigley auf diese Weise über eine Million Kundenadressen Weise gewonnen. Jeder hat ein Päckchen Kaugummi mit der neuen Geschmacksrichtung bekommen - und Wrigley ein enormes Datenpotenzial für spätere Kommunikation.
Das ist die Version mit großem Budget. Aber gerade für kleine Budgets ist Internet DAS Instrument. Schnell, flexibel einsetzbar und gute Tracking Möglichkeiten für die Effizienz der eingesetzten Resourcen.
Nächste Woche behandeln wir das Thema “Kundenbindung” mit den beliebten “Kundenkarten”, Vorteile, Ideen warum man sie einsetzen sollte und Informationen über die (garnicht so großen) Hürden, vor allem aber die Vorteile und grundsätzliche Denkweise dahinter.
Und dann reden wir über die Vernetzung der einzelnen Elemente
heute komme ich mit einem meiner Lieblingsthemen daher. Sie fragen warum? Ich habe neue Erkenntnisse geschenkt bekommen, die ich sehr gerne mit Ihnen teile. Zur Erinnerung an das, was wir ja längst wissen:
Tanzen ist so viel mehr, als wir glauben. Es kann Selbstvertrauen bilden, die Körperhaltung verbessern, den Geist beruhigen, den Geist ermuntern, ja sogar ermutigen.
Tanzen ist ein nahezu archaisches Bedürfnis. Die ältesten Dokumentationen übers Tanzen sind indische Höhlenmalereien aus der Zeit zwischen 5000 und 2000 v. Chr. Zwischen 400 und 200 v. Chr. entstand in Indien sogar „die heilige Wissenschaft des Tanzes“, das einflussreichste Frühwerk zum Thema Tanz.
Tanzen setzt Prozesse in Gang. Erfahrene Tanzpädagogen und Tanztherapeuten sind immer wieder überrascht, wie sich Kinder beim Tanz verändern. Unabhängig davon, wie hoch die mitgebrachte Motivation ist, werden generell Offenheit, Selbstbewusstsein und Experimentierfreude gestärkt.
Und das Neue?
Eine Unternehmerin berichtete gestern im Morgen-Workshop, dass sie immer wenige Minuten zu ihrer Lieblingsmusik tanzt, bevor sie ein wichtiges Telefonat führt, ein wichtiges Gespräch beginnt, konzentriert eine wichtige Aufgabe erledigt. „Warum?“ habe ich sie gefragt.
Ihre Antwort: Zitat „Damit ich in meiner Mitte bin und entspannt, konzentriert, locker, gelassen,freudig, energievoll agiere. Und weil ich mich dann so super gut fühle, dass ich alles nehmen kann, wie es kommt. Sprühend vor Energie die Welt aus den Angeln nehmen kann.“ Zitat Ende
Augustinus (354 bis 430 n. Chr.) hat geschrieben:
„Ich lobe den Tanz, denn er befreit den Menschen von der Schwere der Dinge, bindet den einzelnen an die Gemeinschaft. Ich lobe den Tanz, der alles fordert und fördert: Gesundheit und klaren Geist
und eine beschwingte Seele.
Tanz ist Verwandlung des Raumes, der Zeit, des Menschen, der dauernd in Gefahr ist zu zerfallen, ganz Hirn, Wille oder Gefühl zu werden. Der Tanz dagegen fordert den ganzen Menschen, der in
seiner Mitte verankert ist, der nicht besessen ist von der Begehrlichkeit nach Menschen und Dingen und von der Dämonie der Verlassenheit im eigenen Ich.
Der Tanz fordert den befreiten, den schwingenden Menschen im Gleichgewicht aller Kräfte. Ich lobe den Tanz. Oh Mensch, lerne tanzen, sonst wissen die Engel im Himmel nichts mit Dir
anzufangen.“
Tanzen Sie jetzt doch mal, bevor Sie etwas Wichtiges tun? Sie dürfen für den Anfang gerne die Tür schließen und sich mit Knopf im Ohr alleine bewegen - falls es niemand mitkriegen soll. Und drei Minuten reichen schon. Für die Wirkung.
Herzliche Grüße und eine tanzende Woche mit vielen wichtigen Ereignissen , Ihre Gabriela Linne
P.S. Hier noch etwas für die echten Tanz-Fans: So viel Kraft und Energie kann uns das Trainieren schenken. Schauen Sie auf die Dame: Link
Gabriela Linne (Donnerstag, der 4. Februar 2010 / 17:10) | 1 Kommentar | Permalink
Das Rätsel letzte Woche war schwer, und atmen Sie auf, dieses ist es ebenso. Ich muß sogar zugeben, dass ich es Anfangs schwerer als das Einstein Rätsel letzte Woche fand. Dies mag aber nur mein Eindruck sein, lassen Sie sich überraschen.
Die Geschichte hinter dem Rätsel ist schnell erzählt. Stellen Sie sich einen Gang in einem Studentenwohnheim vor. In diesem Gang befinden sich sechs Zimmer, von denen jedes einen lateinamerikanischen Studenten beherbergt. Unter den Studiosis befinden sich 2 Frauen und 4 Männer. Jeder trägt einen anderen Namen und bewohnt ein eigenes Zimmer. ABER jeweils zwei Studenten kommen aus demselben Land, studieren dasselbe Fach, oder haben dasselbe Alter.
Wer wohnt nun wo, studiert was, kommt aus welchem Land und ist wie alt?
Zur Lösung gibt es wieder einen Satz verklärter Hinweise, wie z.B.:
Maria kommt aus Nicaragua.
Juan hat das Zimmer mit der Nr. 5
Der Student von Zimmer Nr. 3 studiert Medizin.
Jaime ist mit 19 Jahren mit Abstand der Jüngste und wohnt zwischen den beiden Frauen.
Die beiden ältesten Studenten (25 u. 26) haben die Zimmer 5 und 6, in dieser Reihenfolge.
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Auch dieses Rätsel bleibt unseren “Schlaumeiern” vorbehalten, zu denen Sie aber gerne, nach einer kleinen Eingangsprüfung, stoßen dürfen, vorbehalten.
Wenn Sie an dem Rätsel teilnehmen möchten, aber noch nicht Mitglied unserer Schlaumeier-Gruppe sind, klicken Sie bitte hier.
Sollten Sie bereits ein “Schlaumeier” sein, können Sie hier klicken.
Und so wünschen wir Ihnen ein weiteres Mal rauchende Hirnwindungen, viel Spaß und Erfolg!
Die meisten Buddhismus Studenten wissen, daß die Meditation nicht nur bei den täglichen formalen Übungen geschieht.
Aber den Geist der Meditation aus unserem Zendo in die tägliche Arbeit mitzunehmen ist nicht immer einfach.
Ich möchte mit Ihnen hier eine Methode teilen, die dabei helfen kann. Es ist eine Übung, die in vielen Buddhismusschulen als “Aufmerksamkeitstraining”, “Arbeitsmeditation” oder “jede Minute Meditation” bekannt ist. Sie wurde mir per E-Mail zugeschickt und ich halte sie für erfolgversprechend.
Diese Methode kann man in 5 Schritten zusammenfassen:
1. Konzentriere Dich auf jeweils eine Sache
2. Widme Deine Aufmerksamkeit der Sache, die Du tust
3. Wenn Dein Geist woanders hin wandert, hole ihn zurück
4. Wiederhole Schritt 3 ein paar hunderttausendmal
5. Aber wenn Dein Geist immer wieder zu gleichen Sache wandert, halte für eine Minute an; vielleicht möchte er Dir etwas wichtiges sagen
Das ist alles. Es ist unglaublich leicht und erfordert nur den Willen, es mit etwas Beharrlichkeit zu tun.
Motivation für den eigenen Job kann auch sein, wenn man sieht, wie schlecht man es haben könnte. Schauen Sie sich dieses kurze Beispiel an und gehen Sie motiviert in den Tag.
Die Schlagworte, wie ich sie im Titel dieses Artikels benutze, begegnen uns immer wieder. Ab und zu begegnet uns auch eine Spezies unserer Gattung, die mit Zielen arbeitet. Wo eine Vision im Mittelpunkt steht. Und dann spricht da auch ab und zu einer von Berufung.
Ich stehe als Mann in dieser Welt, bin gerade 47 geworden – und die 5 rückt immer näher. Je älter ich werde – und das werde ich in den letzten Jahren immer schneller – wird mir bewusst, dass ich nur dieses eine Leben hier auf Erden habe. Manchmal ein erschreckender Gedanke, dass alles so schnell geht. Andererseits aber auch beruhigend. Noch ist Zeit und jede Zeit hat ihre Zeit. Wenn meine Frau sagt: „Die Vergangenheit wird immer länger“ – dann kann ich ihr uneingeschränkt Recht geben.
Ich möchte Sie mit auf eine Entdeckungsreise nehmen. Auf eine Reise, die so lang gar nicht ist. Denn auf dieser Reise legen Sie die Wegstrecke von Ihrem Kopf bis zu Ihrem Herzen hinter sich.
Welche Sehnsüchte haben Sie? Oder frage ich besser mal: Wie lauten Ihr unerfüllten Träume? Oder haben Sie gar eine Vision? Es spielt überhaupt keine Rolle, ob wir uns zwischen 20 und 30 bewegen oder aber schon kurz vor dem Pensionsalter stehen. Es geht letztlich um die Frage: „Was will ich denn aus diesem einen Leben machen?“ Manch einer kommt sehr früh darauf und geht zielorientiert los. Bei anderen dagegen macht es Klick in der Halbzeit des Lebens, nämlich zwischen 42 und 49.
Wie kann so etwas praktisch aussehen? Bei dem DISG-Persönlichkeits-Profil hat mir das „Stärke-Situations-Modell“ sehr geholfen, Klarheit zu erlangen. Ich war in den letzten Jahren meiner beruflichen Laufbahn als Angestellter sehr unzufrieden. Dadurch erlebte ich kein „Burn out“, sondern ein „Boreout“. Letzteres bedeutet Unterforderung, Demotivation, keine Auslastung. Daraus folgern Desinteresse und schließlich innere Kündigung. Sie kommen in einen schrecklichen Kreislauf, der bei mir darin endete, dass ich sonntags im Laufe des Tages Magenschmerzen bekam. „Morgen muss ich wieder in diese Tretmühle“ dachte ich bei mir. Das „Stärke-Situations-Modell“ führte mich dann dazu, mir einmal intensiv Gedanken über mein Leben zu machen. Ich analysierte für mich die Ist-Situation und führte mir das konkret vor Augen. Und ich stellte schwarz auf weiß fest: Stärke und Situation liegen meilenweit auseinander. Und auch nach Gesprächen mit meinen Vorgesetzten kamen die beiden nicht näher zusammen. Als nächsten Schritt notierte ich mir meine Gaben und Fähigkeiten. Ich sprach mit anderen Menschen darüber, wo sie mich sehen. Meinen himmlischen Vater bat ich im Gebet um Rat. Mit der Zeit formte sich ein neues Bild. In meinem Fall dauerte die Reise ganze drei Jahre. Dann konnte ich aber genau sagen, was ich wollte.
Ende 2007 sagte ich zu mir: „2008 wird das Jahr der Entscheidung!“ Das bedeutete, im kommenden Jahr eine Entscheidung zu fällen. Wollte ich im Angestelltenverhältnis bleiben oder aber den Weg der Selbständigkeit einschlagen? Bereits im Februar fällte ich die Entscheidung. An einem Wochenende fuhr ich an die Ostsee und sagte mir: „Aus diesem Wochenende wirst Du ohne eine Entscheidung nicht zurückkehren.“ Dem war so. Am Montag reichte ich bei meinem Arbeitgeber die Kündigung ein.
Seit Mitte 2008 bin ich nun in einer selbständigen Tätigkeit, in der ich u. a. als Trainer, Berater und Coach unterwegs bin. Außerdem bin ich Produzent von Audio- und Videoproduktionen. Seitdem habe ich am Sonntagabend keine Magenschmerzen mehr gehabt. Warum? Weil ich meine Berufung lebe. Bekannte bestätigen mich in der Entscheidung. Erfolge machen sich breit.
Aus dieser Zufriedenheit heraus passieren nun die grandiosesten Dinge. Nicht nur das ich in meinen Veranstaltungen erfolgreich sein darf. Plötzlich melden sich Interessierte und fragen wegen weiteren Veranstaltungen an. Zufriedenheit: Ist das nicht übrigens auch eine große Sehnsucht von uns Menschen? Zufrieden zu sein? Ich habe Zeit für Dinge, die ich vorher nie unterbringen konnte. Zum Beispiel startet 2009 mein Mentoring-Programm, um jungen Menschen eine Hilfe zu sein. Ich helfe jungen Menschen mit meiner Erfahrung und meinen Beziehungen weiterzukommen. Das diese Menschen nicht in dieselben Fettnäpfchen treten wie ich.
Nun gibt es Menschen die mir sagen: „Du mit deinen paar Verpflichtungen - du kannst das ja mal so schnell machen, die Berufung leben. Bei mir ist das anders.“ Ist dem wirklich so? Jeder von uns hat doch seine Verpflichtungen. Doch habe ich meine Entscheidung so aus dem Bauch heraus gefällt? Nein, es lagen drei Jahre harte Arbeit dazwischen. Ohne diese Arbeit stünde ich heute nicht da, wo ich bin. Begonnen aber hat alles damit, mir zu überlegen, ob das, was ich tue, meiner Berufung entspricht. Es hat damit begonnen nachzudenken über das, was ich wirklich will. Wenn Sie mit dieser Fragestellung Ihrem Leben mal auf die Spur kommen wollen, dann werden Sie entdecken, ob Sie momentan am richtigen Platz sind oder ob sich etwas ändern sollte. Sind Sie nach allem Überlegen zufrieden mit der Situation – dann brauchen Sie nichts zu ändern. Haben Sie festgestellt, das sich etwas ändern sollte – dann beginnt der Weg, Antworten auf Ihre Fragen zu finden. Nehmen Sie Ihre Mitmenschen mit ins Boot. Und beginnen Sie auch, Gott mit in diesen Prozess einzubeziehen. Sie werden Antworten finden.
Wenn Sie einmal den Polarstern entdeckt haben, werden Sie ihn immer wieder finden. Zu jeder Jahreszeit und Stunde befindet er sich stets an derselben Stelle. Das Weltall scheint sich um ihn zu drehen, und wo der Polarstern ist, ist immer Norden. So orientierten sich schon vor vielen Jahrtausenden die Seefahrer oder die Reisenden in der Wüste. Heute kennen ihn nur noch wenige. Noch viel weniger Menschen wissen, dass es einen solchen unverrückbaren Orientierungspunkt auch in ihrem Inneren gibt. Wer seinen Orientierungspunkt nicht kennt, fühlt sich oft müde, allein gelassen und unzufrieden. Wer seinem Polarstern folgt, führt ein glückliches, und erfülltes Leben. Es gibt Menschen, die einen intuitiven Zugang zu ihrem Stern haben. Die meisten anderen brauchen dazu etwas Anleitung. Seit vielen Jahren macht die amerikanische Lebensberaterin Martha Beck nichts anderes, als Menschen diese Fähigkeit beizubringen. Hier ist ihre Methode:
Unterscheiden Sie zwischen Ich und Selbst Ihr Selbst, Ihr einzigartiger innerster Wesenskern, wurde gestaltet, noch bevor Sie geboren wurden. Es steckt in Ihren Genen, es weist über Sie hinaus. Ihr Selbst ist unabhängig davon, wann und wo und in welcher Kultur Sie geboren und erzogen wurden. Ihr Ich dagegen wurde und wird geprägt durch Ihre Umwelt, die Menschen um Sie herum, Ihre Erziehung, die Religion und viele andere Faktoren. Ihr Ich lernt ständig. Es ist nicht besser oder schlechter als Ihr Selbst. Nur: Ihr Lebensglück leidet, wenn Ich und Selbst zu weit voneinander entfernt liegen. Wenn Ihr Ich das Selbst aus den Augen verliert, wird Ihr Leben fade und lustlos. Sie verlieren Energie, werden körperlich krank oder suchen Zuflucht in einer Sucht.
Lassen Sie Ihr Ich ausruhen Es klingt paradox: Um den im Selbst verborgenen Polarstern zu finden, muss das Ich einmal zurücktreten. Das klingt leichter, als es ist. In all unseren Lebensjahren haben wir gelernt, ein möglichst perfekt funktionierendes Ich zu erschaffen: von anderen akzeptiert werden, effizient arbeiten, andere glücklich machen. Zugang zum Polarstern bekommen Sie durch Nicht-Tun. Es ähnelt dem Nichtstun, erfordert aber Ihre innere Aufmerksamkeit. Viele Menschen tun sich schwer, sich selbst zurückzunehmen und alles Gelernte loszulassen. „Ich muss doch Geld verdienen“, sagen sie. Wenn Sie aber in Kontakt mit Ihrem Polarstern sind, so die vielfache Erfahrung von Martha Beck, werden Sie Ihren Lebensunterhalt viel müheloser und lustvoller verdienen.
Erinnern Sie sich an Ihr Selbst A. Erinnern Sie sich: Zu welchen Aktionen haben Sie immer Lust? Was macht Sie stets wach? Schreiben Sie 3 solche Aktivitäten auf und kreisen Sie zum Schluss die allerschönste der 3 ein. Tun Sie das bei den nächsten Fragen auch. B. Welche Menschen nerven Sie nie? In der Gesellschaft von wem sind Sie eigentlich immer gut gelaunt? Schreiben Sie 3 Namen auf. C. Wann waren Sie in Ihrem Leben außergewöhnlich gesund? Schreiben Sie 3 Situationen auf, in denen Sie ganz besonders fit und gut drauf waren. D. An welche Art von Dingen können Sie sich besonders gut erinnern? Jeder Mensch hat ein partielles Supergedächtnis – der eine kann sich Pflanzennamen merken, aber keine Telefonnummern, der andere merkt sich technische Angaben aus Prospekten, aber keine Personennamen. Notieren Sie die 3 besten Merk-Kategorien Ihres Gehirns. E. Bei welcher Art von Aktivität vergessen Sie die Zeit um sich herum? Wieder 3 schriftlich festhalten. F. Gibt es Orte, Dinge, Personen, von denen Sie magisch angezogen werden? 3 notieren, Nummer 1 markieren. G. Was muss passieren, damit Sie in guter Stimmung sind? Alle Arten von Nennungen sind erlaubt: Wetter, Geld, Menschen, Tiere, Kleidung usw. Das sind die letzten 3 Angaben auf Ihrer Polarstern-Liste.
Erschaffen Sie sich Ihre Idealsituation Bilden Sie aus den 7 markierten Beschreibungen aus Ihrer Liste ein traumhaft schönes Szenario: An einem herrlichen Tag machen Sie A zusammen mit B. Sie fühlen sich prächtig, noch besser als damals bei C. Sie reden über D, als ein Brief eintrifft: ein Angebot, zu einem sehr guten Gehalt E zu machen, und der Job ist sogar verbunden mit F. Jetzt fühlen Sie sich wie damals bei G.
Sehen Sie Ihren Stern aufblitzen Wie war diese Idealsituation für Sie? Hat Ihr Herz manchmal einen kleinen Sprung gemacht? Das waren die Momente, in denen Sie Ihren Polarstern sehen konnten. Bei manchen Menschen genügt bereits ein solcher winziger Moment, und sie beginnen, ihr äußeres Leben auf diesen Stern hin zu ändern. Wenn Sie noch ein paar weitere Hilfen haben möchten – die lesen Sie in der nächsten Ausgabe: Welche Signale Ihr Körper aussendet, um Sie zu Ihrem Polarstern zu führen. ATZF – die 4 Himmelsrichtungen Ihres emotionalen Kompasses. Und mehr. Ausführlich gibt es das alles bei: Martha Beck, Das Polaris-Prinzip. Scherz Verlag, München 2002. 22 €. ISBN 3-778-79090-0
Wer kennt Gedanken wie diesen nicht: „Bevor ich gleich meine Steuererklärung mache, putze ich noch schnell das Bad und spüle ab und dann setze ich mich ganz bestimmt dran.“ Das Phänomen der Aufschieberitis bezeichnen Psychologen mit dem Begriff Procrastination. Sie ist sehr weit verbreitet. „Jeder schiebt Sachen auf“, erklärt Ralf Schwarzer, Professor für Gesundheitspsychologie an der Freien Universität Berlin. „Das ist auch der Grund, warum kurz vor Weihnachten die Fußgängerzonen überquellen.“ Hier finden Sie 10 praxiserprobte und sofort anwendbare Tipps gegen Aufschieberitis.
1. Es beginnt im Kopf!
Der Einstieg ist am schwersten: Einsehen, daß es sich bei den chronischen Terminproblemen nicht um ein Naturgesetz handelt oder um die Schuld der Kunden – sondern um ein Verhaltensmuster, das Sie selbst ändern können.
2. Nicht schätzen, sondern messen
Lernen Sie, Ihre Zeit realistisch einzuschätzen. Messen Sie mit der Uhr, wie viele Stunden und Minuten Sie für typische Arbeiten brauchen. Und zwar ehrlich und über einen längeren Zeitraum, nicht nur unter optimalen Bedingungen. Ein Ingenieur benötigt beispielsweise im Schnitt 60 Minuten, um eine Seite Gebrauchsanweisung zu verfassen. Wenn er sehr gut drauf ist, geht es auch in 15 Minuten. Aber er sollte der Versuchung widerstehen, das Minimum als Norm anzusetzen!
3. Jeder Tag zählt
Zerlegen Sie größere Aufgaben in übersichtliche Einheiten von höchstens 1 Tag Länge. Vereinbaren Sie zum Beispiel mit Ihrem Kunden, daß er bestimmte Zwischenstadien vorab zu sehen bekommt. Damit bringen Sie sich selbst in Zugzwang und schlagen der Aufschieberitis ein Schnippchen.
4. Die unantastbare To-do-Liste
Erstellen Sie in den nächsten 2 Wochen für jeden Tag eine To-do-Liste mit klaren Prioritäten. Halten Sie sich – nur diese 2 Wochen lang – beim Erledigen strikt an die Reihenfolge. Aufschieber neigen dazu, bei solchen Listen die leichten Arbeiten zuerst zu erledigen.
5. Beißen Sie in den sauren Apfel
Erledigen Sie das “Hindernis des Tages”, die unangenehmste Tätigkeit zuerst. Vertilgen Sie den sauren Apfel, und er wird Ihnen nicht mehr den ganzen Tag verderben. Stürmen Sie drauf zu. Stellen Sie sich vor der Erledigung das gute Gefühl der Erleichterung vor, wenn Sie es geschafft haben. Wenn das Haupthindernis erst einmal weg ist, gelingen Ihnen die anderen Aufgaben wie von selbst!
6. Der Minuten-Trick
Schreiben Sie hinter die unangenehmsten und häufig aufgeschobenen Aufgaben die Zeitdauer, die Sie vermutlich dafür benötigen. Dabei werden Sie ab und zu schmunzeln: Mancher 10mal verschobene “saure Apfel” besteht nur aus einem Anruf (5 Minuten) oder einem handgeschriebenen Fax (3 Minuten). Da dauert das Verschieben länger als das Erledigen!
7. Offen darüber reden
Teilen Sie anderen Ihre Probleme mit. Aufschieber sind oft in einem Teufelskreis der Scham gefangen: Sie trauen sich nicht mehr zuzugeben, wie sehr sie hinter Ihrem Zeitplan zurückliegen, und verbauen sich dadurch die Chance, daß ihnen jemand hilft.
8. Das Gegenteil testen
Probieren Sie es wenigstens ein einziges Mal aus: Erledigen Sie eine Aufgabe viele Tage früher, als Sie müßten. Vielleicht finden Sie Gefallen an dem neuen Gefühl, etwas weit vor dem Termin geschafft zu haben. Heben Sie die erledigte Arbeit auf, und geben Sie sie pünktlich zum vereinbarten Termin ab. Spüren Sie in sich die kraftvolle Ruhe, die von dieser Tat ausgeht!
9. Den GAU bedenken
Fragen Sie sich bei unangenehmen Aufgaben: “Was ist der Größte Anzunehmende Unfall (GAU), wenn ich es tue?” Vielleicht ist es nur ein kurzer Vorwurf, den Sie sich anhören müssen. Selten ist dieser GAU die Sorgen wert, die Sie sich vorab darüber machen.
10. Nichts tun!
Ein verblüffender Trick: Legen Sie das verhaßte Projekt mit allen erforderlichen Unterlagen vor sich hin und zwingen Sie sich, es 15 Minuten nur anzusehen. In der Regel werden Sie durch das Herumsitzen so frustriert, daß Sie die ungeliebte Arbeit anpacken, bevor die Viertelstunde um ist.