Können Sie sich vorstellen ohne Nahrung zu überleben? Lernen wir nicht von Kindesbeinen an, dass Essen und Trinken, Leib und Seele zusammenhalten soll?
“Prahlad Jani”, ein 83 Jahre alter indischer Jogi, gibt an seit über 70 Jahren nicht mehr gegessen zu haben. Mittlerweile ist sogar die Wissenschaft auf dieses Phänomen aufmerksam geworden und hofft, von dem sich durch Meditation ernährenden Mann, neue Strategieen zum Überleben, z.B. in Katastrophengebieten zu erlernen. Nahezu 30 Akademiker verfolgen daher derzeit das Leben des Prahlad Jani.
Mehr zu diesem faszinierenen Mann können Sie unter anderem hier lesen.
So ein Thema im Lifehacker Blog? Was hat das denn mit Gott zu tun? Wenn Ihnen der Begriff nicht gefällt, dann ersetzen Sie ihn doch einfach durch “Mein Gewissen” oder “Mein Gefühl”
- die Gedanken machen auf jeden Fall Sinn. Sehr viel Sinn sogar.
God won’t ask what kind of car you
drove, but will ask how many people
you drove who didn’t have transportation.
God won’t ask the square footage of
our house, but will ask how many
people you welcomed into your home.
God won’t ask about the fancy
clothes you had in your closet, but
will ask how many of those clothes
helped the needy.
God won’t ask about your social
status, but will ask what kind of
class you displayed.
God won’t ask how many material
possessions you had, but will ask
if they dictated your life.
God won’t ask what your highest
salary was, but will ask if you
compromised your character to
obtain that salary.
God won’t ask how much overtime you
worked, but will ask if you
worked overtime for your family
and loved ones.
God won’t ask how many promotions
you received, but will ask how
you promoted others.
God won’t ask what your job title
was, but will ask if you
performed your job to the best of your ability.
God won’t ask what you did to help
yourself, but will ask what you
did to help others.
God won’t ask how many friends you
had, but will ask how many people to
whom you were a true friend.
God won’t ask what you did to
protect your rights, but will ask
what you did to protect the rights of
others.
God won’t ask in what neighborhood
you lived, but will ask how you
treated your neighbors.
God won’t ask about the color of
your skin, but will ask about the
content of your character.
God won’t ask how many times your
deeds matched your words, but
will ask how many times they didn’t.
Die Hawaiianische Huna Philosophie kennt 7 Grundprinzipien, das Leben eines Menschen beschreiben. Hier ein kleiner Einblick für ein paar Gedanken, die Ihnen vielleicht auch helfen, das Eine oder Andere in anderem Licht zu sehen und Ihr Leben etwas zu bereichern:
IKE - die Welt ist so, wie Du sie siehst
KALA - es gibt keine Grenzen
MAKIA - Energie folgt der Aufmerksamkeit
MANAWA - jetzt ist der Augenblick der Macht
ALOHA - Leben heisst, glücklich sein
MANA - alle Macht kommt von innen
PONO - Wirksamkeit ist das Maß der Wahrheit
IKE - die Welt ist so, wie Du sie siehst
In unserer westlichen Welt haben wir uns zu Meistern des Negativismus entwickelt. Wir nennen dies oft auch “Realismus”. Ein völlig falscher Gebrauch dieses Wortes. Wenn wir beispielsweise glauben, dass uns jemand nicht mag, werden wir schnell in dessen Verhalten “Beweise” dafür finden, dass dies auch so ist. Wir achten darauf, was diese Person sagt, macht und wie sie sich uns gegenüber verhält. Gleichzeitig werden wir dieser Person aus dem Weg oder ihr gegenüber auf Konfrontationskurs gehen. In der Reaktion dieser Person auf das negative Verhalten unsererseits, das zweifellos in diesem Moment nicht mehr das freundlichste sein wird, sehen wir uns wiederum bestätigt. Wenn hier alles so eintrifft, wie wir es “vorausgesagt” haben, würde dann nicht auch das Gegenteil, das positive Gegenteil davon eintreten, wenn wir uns darauf konzentrierten? Die Huna-Philosophie sagt, dass dies so ist. Denn die Welt ist so, wie wir sie sehen…..[mehr]
KALA -es gibt keine Grenzen
“Natürlich gibt es die”, werden nun viele ausrufen, “ich kann sie ja überall sehen.” Doch wenn die Welt ist, wie wir sie sehen und überdies alles ein Traum ist, dann sind diese Begrenzungen gewählt, um durch den entsprechenden Traum gehen zu können. Will ich also die Grenzen verändern, muss ich die Vorstellung verändern. Um dies tun zu können, muss ich nur die entsprechenden Hilfsmittel und Techniken finden. Nehmen wir beispielsweise das Bungee-Jumping. Von einer Brücke zuspringen, um den freien Fall zu “geniessen”, ohne danach zwangsläufig in eine andere Welt entfliehen zu müssen, schien lange Zeit unmöglich. Die Grenze war der unausweichliche Aufprall am Boden. Dann hat jemand das flexible Seil erfunden und ein anderer hat es an der Brücke und an den Füssen festgebunden und ist gesprungen. Dieser Mensch hat eine Grenze aufgelöst - oder mindestens verschoben. Aber ohne jetzt weiterhin in den Extremen zu schwelgen: Das Universum ist “grenzenlos” und genauso ist es unsere Vorstellungskraft.
MAKIA - Energie folgt der Aufmerksamkeit
In meinen eigenen Worten:Da, wo ich meine Aufmerksamkeit hin richte, da geht auch meine Enregie hin. Die Implikationen sind durchaus bedeutend, z. Bsp. bei Krankheiten. Das fängt bei einem kleinen Schnupfen an, der mich (oder andere Männer) völlig aus dem Rhythmus bringen kann, andere Menschen aber völlig kalt lässt, weil sie ihn nicht beachten. Das Gleiche gilt für jeden positiven Impuls, dem ich meine Aufmerksamkeit widme und ihn alleine dadurch verstärke.
MANAWA - jetzt ist der Augenblick der Macht
In kurzen Worten: Ihr Leben ist JETZT. Die Vergangenheit ist vorbei und die Zukunft kommt erst noch - oder auch nicht.Besser ausgedrückt finden Sie das HIER
ALOHA - Leben heisst, glücklich sein
Wenn wir uns selbst, was wir sind und was wir tun nicht lieben, dann wird es nicht möglich sein, unser Leben positiv zu verändern. Denn die Liebe in ihrer reinen Form ist die mächtigste Kraft im Universum. Mit Hass, Indifferenz und anderen negativen Gegenteilen von Liebe kann man zerstören, etwas aufbauen kann man nur mit Liebe. Aloha, so ist es auch im Kapitel Aloha-Spirit beschrieben, ist das Hawaianische Wort für Liebe. Es ist die Richtschnur, von der sich das Leben an sich leiten lässt. Deshalb sei dies hier wiederholt: Die tiefere Bedeutung des Wortes ist: “das freudige (oha) Teilen (alo) von Lebensenergie (ha) in der Gegenwart (alo).” Ha steht für Atem und ohne Atem gibt es kein Leben, deshalb: Lebensenergie. alo heisst zusammen sein mit oder etwas teilen - im Hier und Jetzt. oha bedeutet Freude, Zuneigung. Und so ergibt sich das fünfte Prinzip: Lieben heisst, glücklich sein mit (etwas oder jemandem).
MANA - alle Macht kommt von Innen
vielleicht der wesentlichste gedankliche Unterschied zu unserer (christlichen) Lehre, bei der die Macht von Gott kommt.
Wenn es keine Grenzen gibt, dann ist alles unendlich. Wenn alles unendlich ist, dann ist gleichzeitig alles am gleichen Ort. Und wenn alles gleichzeitig am gleichen Ort ist, dann ist es auch in mir drin; also auch die Macht, etwas positiv zu verändern. Und wenn die Welt so ist, wie ich sie sehe, dann kann ich diese auch verändern. Und wenn ich mich selbst und alles mich Umgebende liebe, dann stehe ich in meinem eigenen Leben und kann dieses selbst in die Hand nehmen. Ich habe also die Macht und das Können, die Welt, so wie ich sie sehe, mehr zu dem zu machen, was mich glücklicher macht. Aber nur ich kann das tun. Und ich kann das nur Jetzt tun.
PONO - Wirksamkeit ist das Maß der Wahrheit
in einem Satz: “wer heilt, hat Recht”, aber etwas umfangreicher ausgedrückt:
Wenn eine angestrebte Veränderung nicht eintritt, dann ist dies nicht, weil sie eben nicht eintreten soll. Wenn ein Projekt scheitert, dann deshalb, weil ich noch nicht das richtige “Werkzeug” noch nicht die richtige “Technik” angewandt habe. Ich muss also etwas anderes ausprobieren. Wenn allerdings eine Technik sogar “wider besseres Wissen” funktioniert hat, dann will ich diese nicht hinterfragen. Denn sie hat ja funktioniert. Und deshalb ist sie wahr. Die Wirksamkeit ist das Mass der Wahrheit. Deshalb sagt man in der Huna-Philosophie auch: “Wenn’s funktioniert, ist’s Huna!”
Alle kursiven Passagen stammen von der Website www.hunaseite.info
Das Rätsel letzte Woche war schwer, und atmen Sie auf, dieses ist es ebenso. Ich muß sogar zugeben, dass ich es Anfangs schwerer als das Einstein Rätsel letzte Woche fand. Dies mag aber nur mein Eindruck sein, lassen Sie sich überraschen.
Die Geschichte hinter dem Rätsel ist schnell erzählt. Stellen Sie sich einen Gang in einem Studentenwohnheim vor. In diesem Gang befinden sich sechs Zimmer, von denen jedes einen lateinamerikanischen Studenten beherbergt. Unter den Studiosis befinden sich 2 Frauen und 4 Männer. Jeder trägt einen anderen Namen und bewohnt ein eigenes Zimmer. ABER jeweils zwei Studenten kommen aus demselben Land, studieren dasselbe Fach, oder haben dasselbe Alter.
Wer wohnt nun wo, studiert was, kommt aus welchem Land und ist wie alt?
Zur Lösung gibt es wieder einen Satz verklärter Hinweise, wie z.B.:
Maria kommt aus Nicaragua.
Juan hat das Zimmer mit der Nr. 5
Der Student von Zimmer Nr. 3 studiert Medizin.
Jaime ist mit 19 Jahren mit Abstand der Jüngste und wohnt zwischen den beiden Frauen.
Die beiden ältesten Studenten (25 u. 26) haben die Zimmer 5 und 6, in dieser Reihenfolge.
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Auch dieses Rätsel bleibt unseren “Schlaumeiern” vorbehalten, zu denen Sie aber gerne, nach einer kleinen Eingangsprüfung, stoßen dürfen, vorbehalten.
Wenn Sie an dem Rätsel teilnehmen möchten, aber noch nicht Mitglied unserer Schlaumeier-Gruppe sind, klicken Sie bitte hier.
Sollten Sie bereits ein “Schlaumeier” sein, können Sie hier klicken.
Und so wünschen wir Ihnen ein weiteres Mal rauchende Hirnwindungen, viel Spaß und Erfolg!
Der Jahreszeit angemessen, darf auch im Hause Weihnachtsmann an Prozess- und Markenoptimierung nicht gegeizt werden. Viel Vergnügen bei dem folgenden (natürlich nicht ernst gemeinten) Artikel…
Message from the CEO (Christmas Event Organizer)
Dr. J. Christus v.Bethlehem.
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Also Kinder, ich bin jetzt im Urlaub. Aller Vorrausicht nach bin ich bis Weihnachten wieder da, aber die Vorbereitungen darauf sollten natürlich jetzt schon loslaufen.
Status:
Wie Weihnachten letztes Jahr im Internet gezeigt hat, heißt Weihnachten nicht mehr Weihnachten, sondern X-mas, also muss der Weihnachtsmann entsprechend auch ab jetzt X-man heißen! Da X-mas quasi schon vor der Tür steht, ist es spätestens seit Oktober höchste Zeit, mit der Weihnachtsvorbereitung zu beginnen. Verzeihung, seit Oktober ist es höchste Zeit, mit dem Weihnachts-roll-out zu starten und die Christmas-Mailing-Aktionjust in time vorzubereiten.
Hinweis:
Die Kick-Off-Veranstaltung (früher 1. Advent) für die diesjährige SANCROS (Santa Claus Road Show) findet bereits am 27. November statt. Daher wurde das offizielle come-together des Organizing Commitees unter Vorsitz des CIO (Christmas Illumination Officer) abgehalten. Erstmals haben wir ein Projekt-Status-Meeting vorgeschaltet, bei dem eine in Workshops entwickelte to-do-Liste und einheitliche Job Descriptions erstellt wurden. Dadurch sollen klare Verantwortungsbereiche, eine powervolle Performance des Kundenevents und optimierte Geschenk-Allocations geschaffen werden, was wiederum den Service-Level erhöht und außerdem hilft, X-mas als Brandname global zu implementieren.
Dieses Meeting diente zugleich dazu, mit dem Co-Head des Global Christmas Markets (früher Knecht Ruprecht) die Ablauforganisation abzustimmen, die Geschenk-Distribution an die zuständigen private-Schenking-Center sicherzustellen und die Zielgruppen klar zu definieren. Erstmals sollen auch sog. Geschenk-Units über das Internet angeboten werden. Die Service Provider (Engel, Elfen und Rentiere) wurden bereits via conference call virtuell informiert und die core-competence vergeben.
Ein Bündel von Incentives und ein separates Team-Building-Event an geeigneter location sollen den Motivationslevel erhöhen und gleichzeitig helfen, eine einheitliche corporate culture samt identity zu entwickeln. Der Vorschlag, jedem Engel einen coach zur Seite zu stellen, wurde aus Budgetgründen zunächst gecancelled. Stattdessen wurde auf einer zusätzlichen Client Management Conference beschlossen, in einem testmarket als Pilotprojekt eine Hotline für kurzfristige Weihnachtswünsche einzurichten, um den added value für die Beschenkten zu erhöhen.
Durch ein ausgeklügeltes Management Information System (MIST) ist auch benchmark-orientiertes Controlling für jedes private-Schenking-Center möglich.
Nachdem ein neues Literaturkonzept und das layout-Format von externen Consultants (Osterhasen Associates) definiert wurde, konnte auch schon das diesjährige Goldene Buch (Golden Book Release V2.22.113.1) erstellt werden. Es erscheint als Flyer, ergänzt um ein Leaflet und einen Newsletter für das laufende updating. Hochauflagige lowcost-giveaways dienen zudem als teaser und flankierende Marketingmaßnahmen.
Ferner wurde durch intensives brainstorming ein Konsens über das Mission Statement gefunden. Es lautet: “Let’s keep the candles burning” und ersetzt das bisherige “Frohe Weihnachten”.
X-man hatte zwar anfangs Bedenken angesichts des corporate redesigns. Er akzeptierte aber letztlich den progressiven Consulting-Ansatz, auch im Hinblick auf das Sharholder-value, und würdigte das Know-how seiner Investor-Relation-Manager.
Die meisten Buddhismus Studenten wissen, daß die Meditation nicht nur bei den täglichen formalen Übungen geschieht.
Aber den Geist der Meditation aus unserem Zendo in die tägliche Arbeit mitzunehmen ist nicht immer einfach.
Ich möchte mit Ihnen hier eine Methode teilen, die dabei helfen kann. Es ist eine Übung, die in vielen Buddhismusschulen als “Aufmerksamkeitstraining”, “Arbeitsmeditation” oder “jede Minute Meditation” bekannt ist. Sie wurde mir per E-Mail zugeschickt und ich halte sie für erfolgversprechend.
Diese Methode kann man in 5 Schritten zusammenfassen:
1. Konzentriere Dich auf jeweils eine Sache
2. Widme Deine Aufmerksamkeit der Sache, die Du tust
3. Wenn Dein Geist woanders hin wandert, hole ihn zurück
4. Wiederhole Schritt 3 ein paar hunderttausendmal
5. Aber wenn Dein Geist immer wieder zu gleichen Sache wandert, halte für eine Minute an; vielleicht möchte er Dir etwas wichtiges sagen
Das ist alles. Es ist unglaublich leicht und erfordert nur den Willen, es mit etwas Beharrlichkeit zu tun.
Motivation für den eigenen Job kann auch sein, wenn man sieht, wie schlecht man es haben könnte. Schauen Sie sich dieses kurze Beispiel an und gehen Sie motiviert in den Tag.
Manchmal verbauen wir uns das Glücklichsein durch Gedanken an die Vergangenheit oder Sorgen über Zukünftiges. Das Problem entspringt der einzigartigen Möglichkeit des Menschen, in seinen Gedanken sehr schnell durch die Zeit zu reisen – zu alten Erinnerungen und zukünftigen Plänen. Um in Fühlung mit dem gegenwärtigen Leben zu sein, ist es notwendig, den Denkprozess zu verlangsamen. Der vietnamesische Zen-Meister Thich Nhat Hanh schlägt als beste Übung dafür vor, von Zeit zu Zeit bewusst zu atmen. Dadurch beruhigen sich Ihr Denken und damit Ihre Grübeleien über vergangenen Kummer oder zukünftige Sorgen. Sie finden in der Gegenwart Ruhe und gestalten Ihr Leben schöner und intensiver.
Die 4 Atemsätze
Diese Übung können Sie zu jeder Tageszeit und an jedem Ort durchführen. Wenn Sie einatmen, sagen Sie sich: „Beim Einatmen schenke ich meinem Körper Ruhe.“ Beim Ausatmen sagen Sie still: „Beim Ausatmen lächle ich.“ Beim nächsten Einatmen sagen Sie sich: „Ich verweile im gegenwärtigen Moment.“ Beim Ausatmen: „Ich weiß, es ist ein wunderbarer Moment.“
Diese Technik hilft, mit dem eigenen Atem Kontakt zu bekommen. Sie spüren, wie sich Ihr Atem beruhigt und Körper wie Geist ebenfalls ruhig und sanft werden. Ihr Lächeln kann Hunderte von Gesichtsmuskeln entspannen. Haben Sie es gemerkt? Während der Atemsätze sind Sie in den gegenwärtigen Moment zurückgekehrt und haben an nichts anderes gedacht. Sie sind dem Leben begegnet und allem Schönen, das Sie umgibt. Atmen Sie weiter und sprechen Sie still in sich: beruhigen – lächeln – gegenwärtiger Augenblick – wunderbarer Moment. Das können Sie wirklich überall machen: zu Hause, beim Autofahren oder beim Warten auf den Bus.
Beim Essen
Auch Ihre Mahlzeiten können Sie zum Anlass für bewusstes Atmen nehmen. Wenn Sie bewusst atmen, wenn Sie achtsam sind, wenn Sie Ihr Essen meditativ betrachten, wird das Leben genau in diesem Augenblick wirklich.
Wenn Sie sich zum Essen an den Tisch gesetzt haben, sagen Sie sich still: „Beim Einatmen beruhige ich meinen Körper. Beim Ausatmen lächle ich.“ 3-mal. Mit 3 dieser Atemzüge können Sie zu sich finden. Dann schauen Sie beim Einund Ausatmen alle am Tisch an, um mit sich selbst und den Menschen am Tisch in Fühlung zu sein. Blicken Sie jeden an, und lächeln Sie sie oder ihn an. Nach dem Atmen und Lächeln sehen Sie das Essen auf eine Weise an, die es für Sie wirklich werden lässt: Machen Sie sich bewusst, dass eine Mahlzeit etwas Kostbares ist.
Am Telefon
Bleiben Sie das nächste Mal, wenn Sie das Telefon klingeln hören, zunächst da, wo Sie sind, atmen Sie 2-mal bewusst ein und aus und lächeln Sie sich selbst zu. Nehmen Sie das 3. Klingeln des Telefons als Ruf wahr, in den Augenblick zurückzufinden. Sie werden viel entspannter sein, wenn Sie erst nach dem 2. bewussten Atemzug den Anruf entgegennehmen – was nicht nur für Sie, sondern vor allem auch für den Anrufer eine Freude ist. Diese Übung wirkt Stress und Niedergeschlagenheit entgegen, denn nach den 2 bewussten Atemzügen sagen Sie nicht mehr „Oh je, wer will denn nun schon wieder was von mir …“
G = G: Glück bedeutet Gegenwart
Glück ist nur in der Gegenwart zu finden. Im gegenwärtigen Moment verwurzelt zu sein heißt, dem blauen Himmel, dem Kind, dem blühenden Baum zu begegnen. Dieses Glück ist jederzeit erreichbar. Gerade in Belastungssituationen können Sie mit wenigen bewussten Atemzügen dorthin zurückfinden, wo es Ihnen gut geht: ins Hier und Jetzt. Denn Belastung, Stress und Kummer kommen oft aus der Vergangenheit oder der Zukunft.
Zum Weiterlesen mit Anregungen zur Achtsamkeit gerade bei unbeliebten Tätigkeiten wie Putzen, Gemüseschneiden, Abspülen etc.: Thich Nhat Hanh, Ich pflanze ein Lächeln. Goldmann Verlag, 1991, 16 Euro. ISBN 3-442-30572-1. Vom selben Autor: Zeiten der Achtsamkeit, 7,57 Euro. ISBN 3-451-04492-7.
Werden Sie zufriedener durch eine innere Hausbesichtigung. In der indianischen Weisheitstradition gibt es die Vorstellung, der Mensch sei ein Haus mit 4 Stockwerken: die Etage des Körpers, des Denkens, des Fühlens und des Geistes. Diese Vorstellung kann auch Ihnen helfen, ein glücklicheres und ausgeglicheneres Leben zu führen. Denn Unzufriedenheit kommt meist daher, dass Sie eine Ihrer inneren Etagen vernachlässigen.
Der Stockwerk-Check
Erforschen Sie, wie bei Ihnen Gebeine, Gehirn, Gefühl und Glaube verteilt sind: In welchem Stockwerk verbringen Sie die meiste Zeit des Tages? Gibt es eine Etage, die Sie nicht sehr mögen oder vielleicht gar nicht richtig kennen? Wo entspannen Sie sich am besten? Welche Etage belebt und inspiriert Sie am meisten? Welche würden andere als Ihre beste beschreiben? In welcher liegen vielleicht noch Altlasten aus früheren Zeiten herum, die Sie rausschaffen könnten? Könnte es sein, dass in einem dieser Geschosse noch eine Überraschung auf Sie wartet, etwas ganz Neues?
Ihr Tages-Rundgang
Machen Sie es sich zur guten Gewohnheit, 1-mal am Tag einen kleinen Rundgang durch diese 4 Etagen zu machen, vielleicht als eine Art besinnlichen Abendspaziergang. Verweilen Sie auf jedem Stockwerk ein wenig und hören Sie in sich hinein.
Wenn Sie sich jeden Tag ein wenig Zeit dafür reservieren, lernen Sie sich bald gut kennen. Sie wissen über Ihre Stärken und Schwächen besser Bescheid und gewinnen einen klareren Blick für sich selbst. Es wird Ihnen leichter fallen, freundlich zu den diversen kleinen Launen zu sein, die in Ihrem inneren Haus bisweilen für Unruhe sorgen.
Haben Sie in den Himmel geschaut und sich gefreut, dass Sie leben? Konnten Sie wenigstens einmal ganz still werden? Haben Sie ein Gebet gesprochen, ein Wort der Weisheit gelesen oder ein Ritual durchgeführt?
Gab es heute ein Erlebnis, bei denen Ihnen das Herz aufging? Haben Sie heute ausreichend gelacht? Waren Sie ergriffen? Haben Sie einen anderen Menschen umarmt?
Haben Sie heute etwas Neues gelernt? Haben Sie von etwas geträumt oder etwas geplant, das Sie beflügelt? Haben Sie den Reichtum der Medien sinnvoll genutzt?
Haben Sie gesund und mit Lust gegessen? Haben Sie Ihr Herz schlagen hören und Ihren Atem gespürt? Mögen Sie Ihren Körper? Haben Sie ihm heute Gutes getan? Sind Sie sexuell zufrieden?