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Es gibt 2 Helfer, die Ihnen das Erreichen von Zielen enorm erleichtern können: „Emotionen“ (wenn Sie das Ziel attraktiv finden) und „Nähe“ (wenn Sie sich das Ziel sehr konkret vorstellen können). Die Gleichung lautet: Je stärker Ihre Emotionen und je konkreter die Vorstellung, umso leichter wird es Ihnen fallen, auch nach Abflauen der ersten Begeisterung am Ball zu bleiben, um das Ziel zu erreichen.
Nun gibt es eine einfache Methode, um sich die beiden Helfer zu sichern: das Rückwärtsdenken.
Ziele einfacher erreichen – so funktioniert das Rückwärtsdenken:
* Sie stellen sich ganz konkret und in allen Details vor, Sie hätten Ihr Ziel bereits erreicht.
* Und dann gehen Sie gedanklich rückwärts: Wie sieht der Weg aus, den Sie in Richtung Ziel gegangen sind? Was war für die Verwirklichung notwendig, wie haben Sie sich dabei gefühlt? Worauf mussten Sie aufpassen?
So bekommen Sie jede Menge hilfreicher Motivation, die Umsetzung anzugehen!
Weitere Vorteile dieser Technik:
* Sie werden unter Ihren Wünschen und Vorhaben aufräumen – denn so manches Projekt wird sich von selbst erledigen, wenn Sie es nur einmal konkret bis zum Ende durchdacht haben.
* Sie werden aber ganz sicher auch andersherum Überraschungen erleben: Wenn Sie feststellen, dass ein lang gehegter Wunsch, den Sie immer als „total unrealistisch“ abgetan haben, sich durchaus verwirklichen lässt.
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Delegationskiller 1–3
Gibt es Aufgaben, die Sie selbst erledigen, weil …
… Sie selbst diese Aufgaben am besten/schnellsten erledigen? Denken Sie daran: Die Fähigkeiten Ihrer Mitarbeiter sind Ihr Kapital. Versuchen Sie jemanden zu finden, den Sie so ausbilden können, dass er die Aufgaben gut erledigt.
… Sie diese Aufgaben schon immer selbst erledigt haben? Typischer Fall: Sie werden befördert und bekommen einen anderen Tätigkeitsbereich, erledigen aber weiterhin alte Aufgaben mit. Denken Sie daran: Nur indem Sie Verantwortung abgeben, lassen Sie Mitarbeitern den Raum, sich so zu entwickeln, wie auch Sie sich entwickelt haben.
… die Aufgaben zu komplex sind, um sie zu delegieren? Suchen Sie in solchen Fällen nach Teilaufgaben, die Sie weitergeben können. Beispiel Bericht/Memo: Diktieren Sie Ideen oder eine Rohfassung auf Band, und delegieren Sie die Erstellung, Überarbeitung bzw. den letzten Schliff. Beispiel Projekt: Segmentieren Sie ein Projekt in einzelne Teilaufgaben, die Sie dann delegieren. Beispiel Recherche: Lassen Sie von Mitarbeitern Informationen sammeln, auswerten oder zusammenfassen. Auch sinnvoll, um Lektürestapel abzubauen!
Delegationskiller 4–7
Gibt es Aufgaben, die Sie selbst erledigen, weil …
… die Aufgaben so „nebensächlich“ sind, dass sich die Mühe nicht lohnt? Gerade Nebensächliches sollten Sie delegieren! Schaffen Sie Routinen, die das eigentliche Delegieren vereinfachen. Vereinbaren Sie z. B. mit Ihren Mitarbeitern/Ihrer Assistenz Standard-Delegationshinweise (wie „zur Rücksprache“, „Anruf“, „Fax“, „erl. bis zum …“).
… die Aufgaben schon so lange liegen und es fürs Delegieren zu spät ist? Etablieren Sie einen Delegations-Check: Überprüfen Sie jede Aufgabe, wenn Sie auf Ihrem Schreibtisch landet, auf ihre Delegierbarkeit.
… ohnehin Sie derjenige sind, der eine Entscheidung treffen muss? In solchen Fällen können Sie sich jedoch Ideen und Empfehlungen zur Bearbeitung besorgen. Machen Sie es außerdem zur Routine, dass Ihre Mitarbeiter keine Anfragen ohne einen Lösungsvorschlag an Sie weitergeben.
… Sie niemanden sonst kennen, der diese Aufgaben erledigen könnte? Wenn die Aufgabe nicht in Ihren Kernkompetenzbereich fällt: Suchen Sie sich außer Haus einen Spezialisten.
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Das hat mich in meinem Leben schon weitergebracht, ja, es hat mir viel geholfen. Das Arbeiten mit Visionen. Lassen Sie mich erklären, warum.
Soweit ich mich erinnern kann, hat das mit den Visionen schon in meiner Kindheit begonnen. Ich sah mich als kleiner Junge auf einer E-Lok der DB als Lokomotivführer. Aus mancher Begebenheit mit meinem Vater, der Lokführer war. Dort, auf der Lok in meinem Geist regierte ich als der Kapitän der Schiene. Das ganze malte ich mir immer intensiver als Bild aus. Begann so zu fühlen, als wenn ich jetzt das Schaltrad auf der Lok langsam drehte. Spürte, wie sich die Maschine sich langsam in Gang setzte und dem unendlichen Schienenstrang wie von Geisterhand folgte. Dabei blieb es aber nicht. Mein visionäres Denken, dieses „im Geist visualisieren“, übertrug ich auf eine H0 Modellbahnlage. Da wurde meine geistige Vorstellung zur kleinen Wirklichkeit im Maßstab 1:87. Weiter und weiter vertiefte ich mich in die Materie. Studierte Fahrpläne und Kursbücher, tauschte mich mit meinem Vater intensiv aus, fuhr mehrmals auf den Maschinen mit. Und entwickelte eine große Sehnsucht, einmal selbst als Lokführer diese Metallmonster fahren zu dürfen.
Diese Vision zog sich durch die gesamte Schulzeit, und selbst meine Ausbildung zum Betriebsschlosser richtete sich danach aus. Immer mehr verschwamm ich mit der Deutschen Bundesbahn, und die Realisierung meines Traums rückte in greifbare Nähe.
Vision und Traum liegen nah beieinander. Da hatte ich mal als kleiner Junge diesen Traum, stolzer Lokführer zu sein. Und dann ergriff mich dieser Traum so sehr, das ich mir das immer mehr visuell ausmalte. Der Traum wurde zur Vision. Wie ein helles Licht über meinem Leben wies sie mir den Weg zu meiner beruflichen Laufbahn.
Bin ich heute Lokführer? Nein, das bin ich nicht. Nach Abschluss meiner Ausbildung mit der Aushändigung des Gesellenbriefes rückte ein lieber Mensch in den Mittelpunkt meines Lebens. Und das zog eine berufliche Neuorientierung mit sich.
Bin ich darüber heute traurig? Nein, ganz und gar nicht. Das Leben hat etwas anderes für mich vorgesehen. Und da ich mein Leben in Gottes Hand weiß, sehe ich Gottes Handschrift in meiner Laufbahn hier auf dieser Erde.
Warum mit Visionen arbeiten? Weil es in bestimmten Lebenssituationen von immenser Wichtigkeit ist, den roten Faden zu entdecken und zu verfolgen. Vor knapp vier Jahren habe ich das erneut am eigenen Leib erlebt.
In meinem Beruf als kaufmännischer Angestellter war ich schon seit vielen Jahren unzufrieden. Es mehrten sich die Sonntage, wo ich Bauschmerzen bekam. Weil ich wusste, ich gehe erneut in eine weitere Woche, wo ich für mich nur Unzufriedenheit erntete. Auf Dauer konnte das so nicht weitergehen. Was aber tun? So kam ich plötzlich drauf, meine nebenberufliche Tätigkeit im Bereich „Erwachsenenbildung“ auszubauen und als selbständiges Standbein zu aktivieren. In der Vergangenheit hatte ich einige Unternehmen als Nebenerwerb gegründet – und derbe an die Wand gefahren. Hier jedoch wusste ich, wenn ich mehr Zeit in die Planung legen würde, ich auch mehr Erfolg damit haben könnte. Und so erwuchs vor ca. 4 Jahren in mir diese Vision, das ich selbständiger Unternehmer sein werde – aber dieses Mal nicht im Nebenerwerb.
Was geschah nun? Im Grunde genommen nichts anderes wie vor vielen Jahren in meiner Kindheit, als ich den Traum des Lokführers hatte. Dieses Mal setzte ich mich mit Erfolgsmethoden auseinander. Ich hörte Hörbücher zu diesem Thema, las einschlägige Literatur. Unterhielt mich mit Unternehmern. Und ich baute den von mir angedachten Geschäftsbereich immer mehr aus. Brachte mich bei anderen ins Gespräch. Und machte irgendwann Nägeln mit Köpfen. Am Neujahrmorgen 2008 rief ich das kommende Jahr zum Jahr der Entscheidung aus. In 2008 würde also die Entscheidung fallen, ob ich länger als Angestellter arbeiten wollte oder aber ob ich den Schritt in die Selbständigkeit wagen würde. Mitte Februar begab ich mich kurzfristig an die Ostsee. Ich sagte mir: Aus diesem Wochenende wirst Du nicht ohne eine Entscheidung zurückkommen. Entweder – oder. Ich fuhr am Sonntagmittag zurück und hatte mich entschieden. Nach 19 Jahren in diesem Unternehmen kündigte ich am darauf folgenden Montag mein Arbeitsverhältnis.
Bis heute habe ich diesen Schritt nicht bereut. Aber es hat für mich drei Jahre gedauert, dass ich meine Vision in die Realität umsetzen konnte.
Mit freundlichen Grüßen
Siegfried Lachmann
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Haben auch Sie, wie fast jeder, einen mehr oder weniger festgelegten Tagesablauf? - Wir kaufen beim gleichen Bäcker ein, schauen jede Woche unsere Lieblings-Fernsehsendung und treffen dieselben Leute.
Doch Routine ist nicht unbedingt gut fürs Gehirn, weil Sie es nicht herausfordern. Der Neurobiologe Lawrence C. Katz nannte sein Gehirntraining “Neurobics”. Dieses Gehirntraining besteht aus kleinen Übungen, die sich ganz einfach in den Alltag integrieren lassen und dabei Ihr Gedächtnis enorm verbessern helfen. Dank Neurobics werden neue Nervenzellen und Verbindungen im Gehirn aufgebaut und erhalten. Normalerweise benutzen wir immer dieselben Bereiche im Gehirn.
Ok, und hier ein paar kleine Übungen. Suchen Sie sich doch einfacvh mal eine davon aus und versuchen Sie es
Übung 1: Blind essen
Eine völlig neue Erfahrung ist es z. B., mit verbundenen Augen zu essen.
Dabei werden Sie schnell feststellen, wie sehr Sie sich normalerweise
von optischen Eindrücken beeinflussen lassen. Wenn Sie aber nicht mehr
sehen können, achten Sie mehr auf Ihre anderen Sinne: Sie schmecken
intensiver, nehmen Geräusche, die Temperatur und die Beschaffenheit der
Speisen bewusster wahr.
Übung 2: Neues riechen
Auch wenn Sie vielleicht nicht gerne asiatisch essen, kann es sinnvoll
sein, einen Abstecher zum asiatischen Supermarkt zu machen. Natürlich
eignet sich auch ein anderes Geschäft, das so exotisch ist, dass Sie
nicht regelmäßig dort einkaufen. Schnuppern Sie an fremden Gewürzen.
Saugen Sie Gerüche in sich auf. Dadurch erhöhen Sie die Zahl der
Nervenbahnen, die die Gerüche aufnehmen und speichern müssen.
Übung 3: Hände tauschen
Benutzen Sie als Rechtshänder doch mal vorübergehend die linke Hand. Schreiben Sie einen Einkaufszettel einfach mal mit links, nehmen Sie die
Computer-Maus in die andere Hand. Bei diesen neurobischen Übungen
aktivieren Sie die Gehirnhälfte, die normalerweise bei diesen
Tätigkeiten nicht beansprucht wird.
Übung 4: Alles auf den Kopf stellen
Wenn wir ein Objekt betrachten, analysieren wir es mit der linken
Gehirnhälfte und erkennen es z. B. als eine Fotografie unserer Familie.
Die rechte Gehirnhälfte kommt zum Zug, sobald es um räumliche
Beziehungen geht. Wenn Sie nun das Familienbild auf den Kopf stellen,
aktivieren Sie beim nächsten Betrachten zugleich die rechte
Gehirnhälfte. Denn die muss in diesem Fall die räumliche Beziehung
herstellen, damit Sie das Bild entschlüsseln können.
Übung 5: Drauflosmalen
Eine ungewöhnliche und neue Erfahrung kann es auch sein, sich alleine
oder gemeinsam mit Freunden als Künstler zu versuchen. Schnappen Sie
sich einfach ein großes Stück Papier und bunte Farbe und legen Sie
unvermittelt los. So aktivieren Sie Teile des Gehirns, die bei vielen
Menschen viel zu selten stimuliert werden: nämlich die emotionale und
nonverbale rechte Seite.
Übung 6: Fühlen
Schulen Sie Ihren Tastsinn. Befüllen Sie einen Beutel mit verschiedenen
kleinen Gegenständen wie Knöpfen, Schrauben, Muttern, Stoffresten und
Büroklammern. Ertasten Sie nun diese Gegenstände, ohne dabei hinzusehen.
Übung 7: Sich auf andere konzentrieren
Geben Sie der Geselligkeit eine Chance: Lassen Sie sich beispielsweise beim Essen ganz auf Ihren Gegenüber ein - ohne Ablenkung durch Radio, Fernsehen oder die morgendliche Zeitung. Schenken Sie ihm Ihre uneingeschränkte Aufmerksamkeit. Der Kontakt mit anderen Leuten hat eine positive Wirkung auf unser Gehirn. Wer sich dagegen von anderen Menschen abschottet, kann seinen grauen Zellen damit schaden.
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Sehnsüchte – Träume – Vision – Ziele – Berufung
Die Schlagworte, wie ich sie im Titel dieses Artikels benutze, begegnen uns immer wieder. Ab und zu begegnet uns auch eine Spezies unserer Gattung, die mit Zielen arbeitet. Wo eine Vision im Mittelpunkt steht. Und dann spricht da auch ab und zu einer von Berufung.
Ich stehe als Mann in dieser Welt, bin gerade 47 geworden – und die 5 rückt immer näher. Je älter ich werde – und das werde ich in den letzten Jahren immer schneller – wird mir bewusst, dass ich nur dieses eine Leben hier auf Erden habe. Manchmal ein erschreckender Gedanke, dass alles so schnell geht. Andererseits aber auch beruhigend. Noch ist Zeit und jede Zeit hat ihre Zeit. Wenn meine Frau sagt: „Die Vergangenheit wird immer länger“ – dann kann ich ihr uneingeschränkt Recht geben.
Ich möchte Sie mit auf eine Entdeckungsreise nehmen. Auf eine Reise, die so lang gar nicht ist. Denn auf dieser Reise legen Sie die Wegstrecke von Ihrem Kopf bis zu Ihrem Herzen hinter sich.
Welche Sehnsüchte haben Sie? Oder frage ich besser mal: Wie lauten Ihr unerfüllten Träume? Oder haben Sie gar eine Vision? Es spielt überhaupt keine Rolle, ob wir uns zwischen 20 und 30 bewegen oder aber schon kurz vor dem Pensionsalter stehen. Es geht letztlich um die Frage: „Was will ich denn aus diesem einen Leben machen?“ Manch einer kommt sehr früh darauf und geht zielorientiert los. Bei anderen dagegen macht es Klick in der Halbzeit des Lebens, nämlich zwischen 42 und 49.
Wie kann so etwas praktisch aussehen? Bei dem DISG-Persönlichkeits-Profil hat mir das „Stärke-Situations-Modell“ sehr geholfen, Klarheit zu erlangen. Ich war in den letzten Jahren meiner beruflichen Laufbahn als Angestellter sehr unzufrieden. Dadurch erlebte ich kein „Burn out“, sondern ein „Boreout“. Letzteres bedeutet Unterforderung, Demotivation, keine Auslastung. Daraus folgern Desinteresse und schließlich innere Kündigung. Sie kommen in einen schrecklichen Kreislauf, der bei mir darin endete, dass ich sonntags im Laufe des Tages Magenschmerzen bekam. „Morgen muss ich wieder in diese Tretmühle“ dachte ich bei mir. Das „Stärke-Situations-Modell“ führte mich dann dazu, mir einmal intensiv Gedanken über mein Leben zu machen. Ich analysierte für mich die Ist-Situation und führte mir das konkret vor Augen. Und ich stellte schwarz auf weiß fest: Stärke und Situation liegen meilenweit auseinander. Und auch nach Gesprächen mit meinen Vorgesetzten kamen die beiden nicht näher zusammen. Als nächsten Schritt notierte ich mir meine Gaben und Fähigkeiten. Ich sprach mit anderen Menschen darüber, wo sie mich sehen. Meinen himmlischen Vater bat ich im Gebet um Rat. Mit der Zeit formte sich ein neues Bild. In meinem Fall dauerte die Reise ganze drei Jahre. Dann konnte ich aber genau sagen, was ich wollte.
Ende 2007 sagte ich zu mir: „2008 wird das Jahr der Entscheidung!“ Das bedeutete, im kommenden Jahr eine Entscheidung zu fällen. Wollte ich im Angestelltenverhältnis bleiben oder aber den Weg der Selbständigkeit einschlagen? Bereits im Februar fällte ich die Entscheidung. An einem Wochenende fuhr ich an die Ostsee und sagte mir: „Aus diesem Wochenende wirst Du ohne eine Entscheidung nicht zurückkehren.“ Dem war so. Am Montag reichte ich bei meinem Arbeitgeber die Kündigung ein.
Seit Mitte 2008 bin ich nun in einer selbständigen Tätigkeit, in der ich u. a. als Trainer, Berater und Coach unterwegs bin. Außerdem bin ich Produzent von Audio- und Videoproduktionen. Seitdem habe ich am Sonntagabend keine Magenschmerzen mehr gehabt. Warum? Weil ich meine Berufung lebe. Bekannte bestätigen mich in der Entscheidung. Erfolge machen sich breit.
Aus dieser Zufriedenheit heraus passieren nun die grandiosesten Dinge. Nicht nur das ich in meinen Veranstaltungen erfolgreich sein darf. Plötzlich melden sich Interessierte und fragen wegen weiteren Veranstaltungen an. Zufriedenheit: Ist das nicht übrigens auch eine große Sehnsucht von uns Menschen? Zufrieden zu sein? Ich habe Zeit für Dinge, die ich vorher nie unterbringen konnte. Zum Beispiel startet 2009 mein Mentoring-Programm, um jungen Menschen eine Hilfe zu sein. Ich helfe jungen Menschen mit meiner Erfahrung und meinen Beziehungen weiterzukommen. Das diese Menschen nicht in dieselben Fettnäpfchen treten wie ich.
Nun gibt es Menschen die mir sagen: „Du mit deinen paar Verpflichtungen - du kannst das ja mal so schnell machen, die Berufung leben. Bei mir ist das anders.“ Ist dem wirklich so? Jeder von uns hat doch seine Verpflichtungen. Doch habe ich meine Entscheidung so aus dem Bauch heraus gefällt? Nein, es lagen drei Jahre harte Arbeit dazwischen. Ohne diese Arbeit stünde ich heute nicht da, wo ich bin. Begonnen aber hat alles damit, mir zu überlegen, ob das, was ich tue, meiner Berufung entspricht. Es hat damit begonnen nachzudenken über das, was ich wirklich will. Wenn Sie mit dieser Fragestellung Ihrem Leben mal auf die Spur kommen wollen, dann werden Sie entdecken, ob Sie momentan am richtigen Platz sind oder ob sich etwas ändern sollte. Sind Sie nach allem Überlegen zufrieden mit der Situation – dann brauchen Sie nichts zu ändern. Haben Sie festgestellt, das sich etwas ändern sollte – dann beginnt der Weg, Antworten auf Ihre Fragen zu finden. Nehmen Sie Ihre Mitmenschen mit ins Boot. Und beginnen Sie auch, Gott mit in diesen Prozess einzubeziehen. Sie werden Antworten finden.
Weitere Artikel zum Thema „Lebensplanung“ können Sie auf www.iexperten.de von mir lesen. Mein Profil auf www.bizzlounge. Und über einen Besuch auf www.siegfriedlachmann.de freue ich mich natürlich auch.
von Siegfried Lachmann
zum Profil von S. Lachmann in der BizzLounge
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Einfache Strategien für ein glücklicheres Leben.
Per Zeitungsannonce suchte der britische Psychologe Richard Wiseman Pechvögel und Glückspilze, lud sie in sein Testlabor ein und ließ sie die Bilder in einer Zeitschrift zählen. Mitten in dem Magazin aber stand in großen Buchstaben: „Hören Sie auf zu zählen. Sagen Sie dem Versuchsleiter, dass Sie diesen Satz gefunden haben und kassieren Sie 100 Pfund.“ Von denen, die sich für Glückspilze hielten, entdeckten viele die Botschaft. Die selbsternannten Pechvögel sahen die Glücksnachricht bis auf wenige Ausnahmen nicht. Mit diesem und anderen Experimenten hat Wiseman herausgefunden, wie auch angeblich vom Unglück verfolgte Menschen ihr Glück finden können.
Maximieren Sie Ihre Zufalls-Chancen
Vielleicht haben Sie in Ihrem Bekanntenkreis jemanden, der häufig in Preisausschreiben gewinnt. Fragen Sie ihn, wie oft er an solchen Preisrätseln teilnimmt – mit Sicherheit sehr viel öfter als Sie! Das ist noch ein eher harmloses Beispiel. Erfolgreiche Menschen sind meist extrovertiert, unterhalten sich häufig mit anderen und geben viel von sich preis. simplify-Technik: Knüpfen Sie ein „Glücks-Netz“ und pflegen Sie Ihre Kontakte. Stellen Sie zu möglichst vielen Menschen solide, langfristige Bindungen her. Dass Sie auf einer Party von einem wildfremden Talentsucher entdeckt werden, ist unwahrscheinlich. Derjenige, der Ihnen eines Tages zu Ihrem Traumberuf verhelfen kann, ist immer jemand, den Sie schon länger kennen (bei dem Wort „Traumberuf“ ungläubig abzuwinken ist übrigens typisches Pechvogel-Verhalten).

Bleiben Sie offen für Überraschungen
Sie erkennen mögliche Chancen besser, wenn Sie locker bleiben und nicht zu verbissen an Ihren Zielen festhalten. Glückspilze berichten immer wieder, wie sie die entscheidende Gelegenheit zufällig am schwarzen Brett entdeckten oder im Internet darauf stießen.
simplify-Technik: Erinnern Sie sich an eine verpasste Chance. Drehen Sie in Gedanken die Uhr zurück und malen Sie sich den Verlauf der Szene anders aus. Sie werden sehen: So groß ist der Unterschied gar nicht. Neugier, Gelassenheit und Mut sind wichtige Zutaten Ihrer möglichen Karriere als Glückspilz.

Vertrauen Sie Ihrer Intuition
Wagen Sie es, Entschlüsse „aus dem Bauch heraus“ zu treffen. Erinnern Sie sich an eine schlimme falsche Entscheidung. Meist hatten Sie damals spontan den richtigen Riecher, ließen sich aber durch Nachdenken oder Überredung zu einem Fehler verleiten. Lernen Sie daraus. Sagen Sie jetzt zu der inneren Stimme Ihres Unbewussten: „Danke. Das nächste Mal höre ich auf dich!“
simplify-Technik: Stellen Sie sich bei kniffligen Entscheidungen einen weisen alten Mann (oder eine weise Frau) vor und halten Sie ein vertrauliches Zwiegespräch. Auf den Rat des/der Alten können Sie sich verlassen!

Rechnen Sie mit einer guten Zukunft
Gegen diesen Rat verstößt Deutschland zurzeit kollektiv. Lassen Sie sich nicht anstecken, sondern machen Sie sich klar: Jede Wahrnehmung ist selektiv, jede Analyse und jede Prognose erfassen stets nur einen Ausschnitt. Trennen Sie deutlich: Wissen Sie aus eigener Empfindung, dass es Ihnen schlechter geht, oder beruhen diese Empfindungen auf den Meldungen der Medien? Hüten Sie sich vor den sich selbst erfüllenden Prophezeiungen. Zufriedenheit ist – völlig unabhängig von Geld – auch im wirtschaftlichen Niedergang möglich.
simplify-Technik: Rechnen Sie nicht in relativen Zahlen („Ich kann mir nur halb so viel leisten wie mein Nachbar“), sondern in absoluten („Ich leiste mir einen Wein für 15 €“). Glückspilze, so Wiseman, vergleichen nicht, sondern genießen. Eine ideale Hilfe für diese neue Sicht auf Ihr Leben ist das Glückstagebuch (siehe nächste Seite).

Verwandeln Sie Unglück in Glück
Auch die größte Katastrophe enthält ein Quäntchen Glück, so wie jede Idylle etwas Negatives enthält. „Das Beste daraus zu machen“ ist die herausragende Fähigkeit der Glücksmenschen.
simplify-Technik: Üben Sie diese Sichtweise in harmlosen Situationen. Beispiel: Sie haben sich im Supermarkt an die langsamste Warteschlange angestellt – dann unterhalten Sie sich freundlich mit der Person vor oder hinter sich. Sagen Sie sich, dass dieses Gespräch nur möglich wurde durch Ihr Pech, in der „falschen“ Reihe zu stehen.

Grübeln Sie nicht über vergangenes Pech
Leichter gesagt als getan! Wenn Ihre Gedanken zurückschweifen („Hätte ich doch damals bloß nicht …“), dann zwingen Sie sich aber wenigstens dazu, aus dem damals passierten Fehler zu lernen. Formulieren Sie „goldene Sätze“ für sich, was Sie in Zukunft in einer ähnlichen Situation tun werden. Beugen Sie zukünftigem Pech aktiv und bewusst vor.
simplify-Technik: Denken Sie an die berühmte Geschichte des IBM-Managers, dessen Unternehmen durch seine falsche Entscheidung 2 Millionen Dollar verlor. Er ging zum Chef und bat um seine Entlassung. Der rief: „Sind Sie wahnsinnig? Gerade haben wir 2 Millionen Dollar in Ihre Ausbildung investiert!“
Wenn Sie intensiver einsteigen wollen: Richard Wiseman, So machen Sie Ihr Glück. Mosaik Verlag, München 2003. 19,90 €. ISBN 3-442-39044-3.
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Wie Sie zu Ihrem persönlichen Lebensziel finden.
Wenn Sie einmal den Polarstern entdeckt haben, werden Sie ihn immer wieder finden. Zu jeder Jahreszeit und Stunde befindet er sich stets an derselben Stelle. Das Weltall scheint sich um ihn zu drehen, und wo der Polarstern ist, ist immer Norden. So orientierten sich schon vor vielen Jahrtausenden die Seefahrer oder die Reisenden in der Wüste. Heute kennen ihn nur noch wenige.
Noch viel weniger Menschen wissen, dass es einen solchen unverrückbaren Orientierungspunkt auch in ihrem Inneren gibt. Wer seinen Orientierungspunkt nicht kennt, fühlt sich oft müde, allein gelassen und unzufrieden. Wer seinem Polarstern folgt, führt ein glückliches, und erfülltes Leben. Es gibt Menschen, die einen intuitiven Zugang zu ihrem Stern haben. Die meisten anderen brauchen dazu etwas Anleitung. Seit vielen Jahren macht die amerikanische Lebensberaterin Martha Beck nichts anderes, als Menschen diese Fähigkeit beizubringen. Hier ist ihre Methode:
Unterscheiden Sie zwischen Ich und Selbst
Ihr Selbst, Ihr einzigartiger innerster Wesenskern, wurde gestaltet, noch bevor Sie geboren wurden. Es steckt in Ihren Genen, es weist über Sie hinaus. Ihr Selbst ist unabhängig davon, wann und wo und in welcher Kultur Sie geboren und erzogen wurden. Ihr Ich dagegen wurde und wird geprägt durch Ihre Umwelt, die Menschen um Sie herum, Ihre Erziehung, die Religion und viele andere Faktoren. Ihr Ich lernt ständig. Es ist nicht besser oder schlechter als Ihr Selbst. Nur: Ihr Lebensglück leidet, wenn Ich und Selbst zu weit voneinander entfernt liegen. Wenn Ihr Ich das Selbst aus den Augen verliert, wird Ihr Leben fade und lustlos. Sie verlieren Energie, werden körperlich krank oder suchen Zuflucht in einer Sucht.
Lassen Sie Ihr Ich ausruhen
Es klingt paradox: Um den im Selbst verborgenen Polarstern zu finden, muss das Ich einmal zurücktreten. Das klingt leichter, als es ist. In all unseren Lebensjahren haben wir gelernt, ein möglichst perfekt funktionierendes Ich zu erschaffen: von anderen akzeptiert werden, effizient arbeiten, andere glücklich machen. Zugang zum Polarstern bekommen Sie durch Nicht-Tun. Es ähnelt dem Nichtstun, erfordert aber Ihre innere Aufmerksamkeit. Viele Menschen tun sich schwer, sich selbst zurückzunehmen und alles Gelernte loszulassen. „Ich muss doch Geld verdienen“, sagen sie. Wenn Sie aber in Kontakt mit Ihrem Polarstern sind, so die vielfache Erfahrung von Martha Beck, werden Sie Ihren Lebensunterhalt viel müheloser und lustvoller verdienen.
Erinnern Sie sich an Ihr Selbst
A. Erinnern Sie sich: Zu welchen Aktionen haben Sie immer Lust? Was macht Sie stets wach? Schreiben Sie 3 solche Aktivitäten auf und kreisen Sie zum Schluss die allerschönste der 3 ein. Tun Sie das bei den nächsten Fragen auch.
B. Welche Menschen nerven Sie nie? In der Gesellschaft von wem sind Sie eigentlich immer gut gelaunt? Schreiben Sie 3 Namen auf.
C. Wann waren Sie in Ihrem Leben außergewöhnlich gesund? Schreiben Sie 3 Situationen auf, in denen Sie ganz besonders fit und gut drauf waren.
D. An welche Art von Dingen können Sie sich besonders gut erinnern? Jeder Mensch hat ein partielles Supergedächtnis – der eine kann sich Pflanzennamen merken, aber keine Telefonnummern, der andere merkt sich technische Angaben aus Prospekten, aber keine Personennamen. Notieren Sie die 3 besten Merk-Kategorien Ihres Gehirns.
E. Bei welcher Art von Aktivität vergessen Sie die Zeit um sich herum? Wieder 3 schriftlich festhalten.
F. Gibt es Orte, Dinge, Personen, von denen Sie magisch angezogen werden? 3 notieren, Nummer 1 markieren.
G. Was muss passieren, damit Sie in guter Stimmung sind? Alle Arten von Nennungen sind erlaubt: Wetter, Geld, Menschen, Tiere, Kleidung usw. Das sind die letzten 3 Angaben auf Ihrer Polarstern-Liste.
Erschaffen Sie sich Ihre Idealsituation
Bilden Sie aus den 7 markierten Beschreibungen aus Ihrer Liste ein traumhaft schönes Szenario: An einem herrlichen Tag machen Sie A zusammen mit B. Sie fühlen sich prächtig, noch besser als damals bei C. Sie reden über D, als ein Brief eintrifft: ein Angebot, zu einem sehr guten Gehalt E zu machen, und der Job ist sogar verbunden mit F. Jetzt fühlen Sie sich wie damals bei G.
Sehen Sie Ihren Stern aufblitzen
Wie war diese Idealsituation für Sie? Hat Ihr Herz manchmal einen kleinen Sprung gemacht? Das waren die Momente, in denen Sie Ihren Polarstern sehen konnten. Bei manchen Menschen genügt bereits ein solcher winziger Moment, und sie beginnen, ihr äußeres Leben auf diesen Stern hin zu ändern.
Wenn Sie noch ein paar weitere Hilfen haben möchten – die lesen Sie in der nächsten Ausgabe: Welche Signale Ihr Körper aussendet, um Sie zu Ihrem Polarstern zu führen. ATZF – die 4 Himmelsrichtungen Ihres emotionalen Kompasses. Und mehr.
Ausführlich gibt es das alles bei: Martha Beck, Das Polaris-Prinzip. Scherz Verlag, München 2002. 22 €. ISBN 3-778-79090-0
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Wer kennt Gedanken wie diesen nicht: „Bevor ich gleich meine Steuererklärung mache, putze ich noch schnell das Bad und spüle ab und dann setze ich mich ganz bestimmt dran.“ Das Phänomen der Aufschieberitis bezeichnen Psychologen mit dem Begriff Procrastination. Sie ist sehr weit verbreitet. „Jeder schiebt Sachen auf“, erklärt Ralf Schwarzer, Professor für Gesundheitspsychologie an der Freien Universität Berlin. „Das ist auch der Grund, warum kurz vor Weihnachten die Fußgängerzonen überquellen.“ Hier finden Sie 10 praxiserprobte und sofort anwendbare Tipps gegen Aufschieberitis.
1. Es beginnt im Kopf!
Der Einstieg ist am schwersten: Einsehen, daß es sich bei den chronischen Terminproblemen nicht um ein Naturgesetz handelt oder um die Schuld der Kunden – sondern um ein Verhaltensmuster, das Sie selbst ändern können.
2. Nicht schätzen, sondern messen
Lernen Sie, Ihre Zeit realistisch einzuschätzen. Messen Sie mit der Uhr, wie viele Stunden und Minuten Sie für typische Arbeiten brauchen. Und zwar ehrlich und über einen längeren Zeitraum, nicht nur unter optimalen Bedingungen. Ein Ingenieur benötigt beispielsweise im Schnitt 60 Minuten, um eine Seite Gebrauchsanweisung zu verfassen. Wenn er sehr gut drauf ist, geht es auch in 15 Minuten. Aber er sollte der Versuchung widerstehen, das Minimum als Norm anzusetzen!
3. Jeder Tag zählt
Zerlegen Sie größere Aufgaben in übersichtliche Einheiten von höchstens 1 Tag Länge. Vereinbaren Sie zum Beispiel mit Ihrem Kunden, daß er bestimmte Zwischenstadien vorab zu sehen bekommt. Damit bringen Sie sich selbst in Zugzwang und schlagen der Aufschieberitis ein Schnippchen.
4. Die unantastbare To-do-Liste
Erstellen Sie in den nächsten 2 Wochen für jeden Tag eine To-do-Liste mit klaren Prioritäten. Halten Sie sich – nur diese 2 Wochen lang – beim Erledigen strikt an die Reihenfolge. Aufschieber neigen dazu, bei solchen Listen die leichten Arbeiten zuerst zu erledigen.
5. Beißen Sie in den sauren Apfel
Erledigen Sie das “Hindernis des Tages”, die unangenehmste Tätigkeit zuerst. Vertilgen Sie den sauren Apfel, und er wird Ihnen nicht mehr den ganzen Tag verderben. Stürmen Sie drauf zu. Stellen Sie sich vor der Erledigung das gute Gefühl der Erleichterung vor, wenn Sie es geschafft haben. Wenn das Haupthindernis erst einmal weg ist, gelingen Ihnen die anderen Aufgaben wie von selbst!
6. Der Minuten-Trick
Schreiben Sie hinter die unangenehmsten und häufig aufgeschobenen Aufgaben die Zeitdauer, die Sie vermutlich dafür benötigen. Dabei werden Sie ab und zu schmunzeln: Mancher 10mal verschobene “saure Apfel” besteht nur aus einem Anruf (5 Minuten) oder einem handgeschriebenen Fax (3 Minuten). Da dauert das Verschieben länger als das Erledigen!
7. Offen darüber reden
Teilen Sie anderen Ihre Probleme mit. Aufschieber sind oft in einem Teufelskreis der Scham gefangen: Sie trauen sich nicht mehr zuzugeben, wie sehr sie hinter Ihrem Zeitplan zurückliegen, und verbauen sich dadurch die Chance, daß ihnen jemand hilft.
8. Das Gegenteil testen
Probieren Sie es wenigstens ein einziges Mal aus: Erledigen Sie eine Aufgabe viele Tage früher, als Sie müßten. Vielleicht finden Sie Gefallen an dem neuen Gefühl, etwas weit vor dem Termin geschafft zu haben. Heben Sie die erledigte Arbeit auf, und geben Sie sie pünktlich zum vereinbarten Termin ab. Spüren Sie in sich die kraftvolle Ruhe, die von dieser Tat ausgeht!
9. Den GAU bedenken
Fragen Sie sich bei unangenehmen Aufgaben: “Was ist der Größte Anzunehmende Unfall (GAU), wenn ich es tue?” Vielleicht ist es nur ein kurzer Vorwurf, den Sie sich anhören müssen. Selten ist dieser GAU die Sorgen wert, die Sie sich vorab darüber machen.
10. Nichts tun!
Ein verblüffender Trick: Legen Sie das verhaßte Projekt mit allen erforderlichen Unterlagen vor sich hin und zwingen Sie sich, es 15 Minuten nur anzusehen. In der Regel werden Sie durch das Herumsitzen so frustriert, daß Sie die ungeliebte Arbeit anpacken, bevor die Viertelstunde um ist.
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Herr Abel sorgt sich um seinen Arbeitsplatz. Familie Bader, die in der Nähe eines Flusses wohnt, fürchtet eine Hochwasserkatastrophe. Frau Cohn sorgt sich um die Entwicklung ihres Sohnes. Arbeit, Kinder, Gesundheit, Geld, Partnerschaft und Katastrophen: Um diese 6 großen Themen drehen sich die meisten Ängste. Hier ein paar Tipps, wie Sie damit umgehen können.
Schritt 1: Zulassen
Kindern wird oft (in bester Absicht) beschwichtigend gesagt: „Davor brauchst du doch keine Angst zu haben.“ Damit haben Sie möglicherweise gelernt, negative Gefühle zu ignorieren. Wenn Sie sie wieder zulassen, tun Sie Ihrem Körper einen Dienst, denn unterdrückte Gefühle sind oft die Ursache körperlicher Schmerzen. Außerdem warnen Ihre Ängste Sie vor möglichen Gefahren und motivieren zum Handeln.
Tipp: Übersetzen Sie vage ungute Gefühle in eine konkrete Ich-Aussage: „Ich habe Angst davor, dass …“ Wenn Sie in einer Familie groß geworden sind, in der Angst die vorherrschende Stimmung war: Finden Sie heraus, auf welchen Lebenserfahrungen (Krieg, Wirtschaftskrise, persönliche Verluste) die Ängste Ihrer Eltern basierten.Vertrauen Sie stärker auf Ihre eigenen Erfahrungen, die möglicherweise ganz anders sind.
Schritt 2: Begrenzen
Wer immer wieder über seine Ängste spricht, steigert sich immer mehr hinein. Es ist wie beim Scheinriesen Herr Tur Tur aus dem Kinderbuch „Jim Knopf“: Aus der Ferne wirkt Angst besonders groß, in der konkreten Situation geht es oft leichter als gedacht.
Tipp: Lassen Sie das Thema Angst nur in bestimmte Räume. Sprechen Sie z. B. im Wohnzimmer darüber, aber nicht mehr im Schlafzimmer. Erzählen Sie nur Ihren besten Freunden davon; bei anderen Gesprächen bleibt das Thema außen vor.
Schritt 3: Hinsehen
Stecken Sie in Anbetracht einer Gefahr nicht den Kopf in den Sand, sondern sehen Sie der Realität ins Auge. Beispiel: Ihr Sprössling hat das letzte Schuljahr gerade so geschafft, in der nächsten Klasse droht eine Ehrenrunde. Analysieren Sie die Zeugnisnoten, sprechen Sie mit den Lehrern und anderen Eltern: Wo genau hakt es? Zu wenig gelernt? Alte Wissenslücken? Menschliche Probleme mit Lehrern oder Mitschülern? So gelangen Sie zu einer realistischen Risikoeinschätzung.
Tipp: Lassen Sie Ihre Einschätzung von anderen kritisch überprüfen (von einem Berater, Ihrem Partner, einem Freund).
Schritt 4: Handeln
Lassen Sie sich von Ihrer Angst nicht lähmen. Mit einer realistischen Risikoeinschätzung haben Sie eine erstklassige Grundlage für kompetentes Handeln. Was können Sie tun, damit das gefürchtete Ereignis nicht eintritt? Beispiel: Ihr Arbeitgeber hat für die nächsten Jahre einen Stellenabbau in Ihrer Abteilung angekündigt. Ihr Handeln: Bewerben Sie sich intern um eine weniger gefährdete Position; machen Sie sich durch Übernahme neuer Aufgaben unentbehrlich; bewerben Sie sich woanders, solange Sie noch ungekündigt sind.
Tipp: Sehen Sie die Breite Ihrer Möglichkeiten, indem Sie Ihr großes Ziel definieren. Also nicht unbedingt „Erhalt meines Arbeitsplatzes“, sondern auch „feste Stelle“ (Arbeitgeberwechsel) oder „genügend Geld“ (Selbstständigkeit).
Schritt 5: Plan B
Richten Sie Ihr Augenmerk klar darauf, das Eintreten des gefürchteten Ereignisses zu verhindern. Bei Katastrophen und anderen unvorhersehbaren Ereignissen hilft allerdings nur ein Notfallplan: Listen Sie in Stichpunkten auf, was Sie tun werden, wenn das gefürchtete Ereignis tatsächlich eintreten sollte. Beispiel: Sie befürchten, dass Sie wie Ihr Vater eines Tages erblinden könnten. Informieren Sie sich über das Thema „blindengerechte Arbeitsplätze“, befassen Sie sich mit blindengerechtem Wohnen, und erkundigen Sie sich nach den Angeboten für blinde Menschen in Ihrer Stadt. So wächst in Ihnen das Gefühl, dass Sie mit einer solchen Situation zurechtkommen werden.
Tipp: Setzen Sie sich für Ihre Beschäftigung mit dem Notfall ein zeitliches Limit, damit Sie sich nicht (siehe Schritt 2) immer weiter hineinsteigern.
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Dieses Jahr sollte alles anders werden. Sie wollten das Rauchen aufgeben. Abnehmen. Mehr Zeit mit Ihrem Partner verbringen. Eine neue Arbeitsstelle finden. Aber es hat nicht geklappt. Woran kann’s gelegen haben? Hier 8 Tipps, wie Sie Ihre Ziele und guten Vorsätze doch noch in die Tat umsetzen können.
Anfangen ohne Planung
Es ist schön, wenn Sie Ihren guten Vorsatz ohne Zögern angepackt haben. Aber Impulsivität ist die Mutter der Reue, sagt man in Italien. Besser: Teilen Sie Ihr großes Projekt in sinnvolle Einheiten auf. Am besten ist die Tagesplanung.
Planen ohne anzufangen
Endlose Vorbereitungen und das Warten auf die „richtige Stimmung“ sind genauso nutzlos wie wildes Drauflosarbeiten. Besser: Entwerfen Sie bei Ihrer Planung auch den ersten Schritt, den Sie noch am gleichen Tag beginnen.
Unrealistische Erwartungen
Leben ist ein Prozess, nicht eine Veranstaltung. Kein wirklich großes Projekt wurde schnell mal erledigt, sondern verlangte Planung, Erfahrung und Geduld. Besser: Beherzigen Sie Murphys Gesetz: „Alles dauert länger als in deiner pessimistischsten Prognose.“
Ziele ohne warum
Viele einleuchtend wirkende Ziele sind es bei näherem Hinsehen gar nicht. Es fehlt ein wirklich stichhaltiger Grund. „8 Kilo abnehmen“ oder „mit dem Rauchen aufhören“ bekommt für viele Menschen erst ein klares „warum“, wenn ihnen sonst eine tödliche Krankheit droht. Besser: Stellen Sie sich jetzt die Schlüsselfrage: „Warum möchte ich dieses Ziel erreichen?“
Negativ formulierte Ziele
„Weniger essen“, „gar nicht mehr rauchen“ oder „kein Alkohol“ – wahrscheinlich sprechen Sie solche Vorsätze mit einem eher unfreundlichen Gesichtsausdruck aus. Besser: Formulieren Sie Ihre Ziele so, dass Sie sie lächelnd und enthusiastisch verkünden können: „Gesunde Sachen essen“, „frei durchatmen können“ oder „fröhlich Wasser genießen“.
Es für andere schaffen wollen
Für wen tun Sie das alles? Für jemand anderen? Für die Kinder? Für Ihren Lebenspartner? Für Ihren Chef? Für die Umwelt? Besser: Formulieren Sie Ihre Ziele so, dass Sie selbst aufrichtig Freude daran haben. Aussicht auf Erfolg haben Ihre Vorsätze nur, wenn sie aus Ihrem Herzen kommen.
Es ohne andere schaffen wollen
So wichtig es ist, dass Sie selbst hinter Ihrem Vorhaben stehen: Niemand geht wirklich alleine durchs Leben. Jeder braucht die Kooperation und die Unterstützung anderer. Besser: Bauen Sie ganz bewusst ein Netzwerk. Das sind nicht nur ein paar zufällige Freunde, sondern Menschen, die mehrfach untereinander zu tun haben und zu denen Sie passen.
Angst vor dem Scheitern
Der Urgroßvater des Scheiterns ist die Angst davor. Besser: Ein gutes Mittel, sie zu vertreiben, ist Wissen. Informieren Sie sich bei Menschen, die ähnliche Ziele wie Sie bereits erreicht haben. Lesen Sie Biografien, sammeln Sie alle erreichbaren Fakten über Ihren Traum. Mit jeder neuen Information ist in Ihrem Herzen weniger Platz für das Gespenst des Scheiterns und mehr Raum für Energie und Begeisterung!
Ermunterung zum Enthusiasmus
Ich wäre lieber Asche als Staub.
Ich wollte eher, dass mein Funke in einem Feuermeer verglüht, als dass er im Sand erstickt.
Ich wäre lieber ein überheller Meteor, jedes meiner Atome in herrlichem Glanz, als ein schläfriger und dauerhafter Wüstenplanet.
Die eigentliche Aufgabe des Menschen ist zu leben, nicht nur zu existieren.
Ich werde meine Tage nicht für den Versuch verschwenden, sie zu verlängern.
Ich nutze meine Zeit.
Jack London
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