Archiv für die ‘Marketing’ Kategorie

Ein schönes Beispiel, wie man erfolgreich und erfolglos unter sonst gleichen Umständen Kaffee verkauft, habe ich in einem Blog von Herrn Wolfgang Sonnenberg gefunden, zu dem Sie HIER den Link finden.
Schauen Sie sich die beiden Bilder in dem Beitrag an und dann überlegen Sie, was sie vielleicht anders machen sollten.
Unter der Überschrift: “Geld ist nie das wirkliche Thema” zeigt Herr Sonnenberg eindrucksvoll auf, wie auf dem Frankfurter Hauptbahnhof, direkt in einer Hauptlauflage, ein Bistro es erfolgreich schafft, einen leeren Laden mit einem Kaffeangebot für einen EURO zu haben.
Direkt gegenüber findet sich eine internationale Kaffeekette, die das gleiche Getränk erfolgreich und deutlich teurer verkauft.
Man kauft also nicht nur den Kaffee, sondern offenbar auch immer ein Stück des Ladens mit.
Ansehen. Nachdenken. Konsequenzen ziehen. Wenn man mag
Cheerio
Stefan Picard
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Der 23.6.11 wird für Betreiber von Online Shops ein wichtiger Tag. Dann wird vom EU-Parlament im Rahmen der Harmonisierung eine neue europäische Verbraucherrichtlinie beschlossen werden.
Einer der wichtigsten Änderungen: Die Regel, wonach Verbraucher die Kosten für Rücksendungen bis 40,– EUR nicht mehr selbst bezahlen müssen, fällt weg. Unternehmer können dann, aus juristischer Sicht, die Rücksendekosten in jedem Fall dem Verbraucher auferlegen.
Weitere Änderungen sind:
- die Einführung eines Buttons, mit dem der Verbraucher bei einem Kauf zusätzlich bestätigen muss, dass er eine kostenpflichtige Leistung erwirbt.
- Das Widerrufsrecht wird einheitlich gehandhabt. Die Laufzeit beginnt 14 Tage nach Erhalt der Ware
- Bei der Bezahlung darf der Unternehmer nur die Kosten weiter belasten, die ihm vom jeweiligen Zahlungsabwickler (Kreditkartenunternehmen etc.) belastet werden.
Der Bundesverband des Versandhandels lobt diese Regelung.
Und ich bin mal gespannt, ob und wie diese sich dann tatsächlich auch auswirken wird. besonders hinsichtlich der Rücksendekosten wird es der Wettbewerb möglicherweise nicht erlauben, diese wegzulassen.
Viele Grüße
Stefan Picard
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Henry Ford sagte einmal sinngemäß: “Die Hälfte meiner Werbeausgaben ist vergebens. Wenn ich nur wüsste, welche…”
Tja, heute ist die Welt messbarer geworden. Besonders im Internet kann man Klickraten, Konversionraten, Suchmaschinenplatzierungen etc. messen. Unsere Verbraucherorganisationen wie Stiftung Warentest etc. sagen uns, wie gut (oder wie schlecht) ein Produkt ist. Und so weiter.
Weitgehende Transparenz hilft zwar einerseits einen kleinen Schritt weiter. Andererseits bringt uns die Vielfalt der Selektionsmöglichkeiten wieder andere Probleme. Wir wissen vorher nicht, wie wir welche Zielgruppe ansprechen müssen, damit ein optimaler Erfolg herauskommt. Insofern kommen wir auch wieder in die Richtung Henry Fords. Nachher sind wir eben schlauer.
Kluge Köpfe denken immer wieder darüber nach, wie denn die “Überzeugungswelt” der Zukunft aussieht. Und so war das auch auf a4uexpo, der Konferenz für Affiliate und Performance Marketing, die in München stattfand. Dort schauten vier kluge Köpfe in öffentlich in die Glaskugel. Meinung war wieder einmal, dass die größte Veränderung von Social Media ausgeht. Facebook ist allgegenwärtig.
Sam Crocker von OMD glaubt: ”Die Käufer beeinflusst es, wenn ein Produkt auf Facebook vielen Menschen gefällt, auch wenn es in Nutzerbewertungen als mittelmäßig eingestuft wird”. Martin Beijk von Onetomarket schlägt in die gleiche Kerbe: ”Künftig werden wir weniger Content pushen, sondern Inhalte veröffentlichen, von denen wir hoffen, dass die Leute sie mögen”
Wenn Sie meinen vorherigen Artikel über die wachsende Bedeutung von Social Media in den Werbebudgets der großen Unternehmen gelesen haben, und wenn Sie sehen, wie heute Facebook allgegenwärtig ist, dann haben Sie ein kleines Bild, wohn die Reise geht.
Glaubwürdigkeit und Vertrauen wird dadurch erreicht, dass möglichst viele Menschen eine Information gut finden. Wenn das gelingt, ist die Wette gewonnen.
Da fällt mir das Beispiel von Porsche ein. Der 911er ist eine Legende, und sicher ein technisch sehr gutes Fahrzeug. In sportlicheren Zeiten bin ich selbst mit diesen Sardinenbüchsen herumgefahren - und fühlte mich wohl dabei. Wenn ich aber heute in so ein Gefährt einsteigen muss, dann ist das Gegenteil der Fall.
Ich stelle mir dann immer folgende Situation vor: Ein Porsche 911 und ein Mittelklassewagen, sagen wir einen OPEL Insignia stehen nebeneinander zur Auswahl für eine Gruppe von Personen, die von Image der Fahrzeuge keine Ahnung haben. Diese dürfen die Fahrzeuge nach allen Regeln der Kunst testen. Welches werden wohl die meisten dieser Personen bevorzugen? Ich wette auf den Insignia…..
So viel zur Contentsrategie, Vertrauen und Markenimage
Viele Grüße
Stefan Picard
Und HIER ist der Link zu der Basisinformation zu diesem Beitrag.
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Eine kleine, amüsante Geschichte am Rande des iPad2- Launchs
Apple widmet allen iPad2 Rückläufern der ersten Wochen große Aufmerksamkeit, um eventuelle Produktionsdefekte zu erkennen. An einem der zurückgegebenen iPad2 klebte ein kleiner gelber Post-It mit der Aufschrift “Wife says No” (Die Frau hat “nein” gesagt).
Offenbar haben 2 Vizepräsidenten von Apple Wind von der Geschichte bekommen und dem Mann einen neuen iPad2 geschickt. Auf dem war ebenfalls ein Post-It mit der Aufschrift “Apple says Yes”
Da hat die Frau hoffentlich nicht mehr “nein” gesagt
Viele Grüße/Stefan Picard
Danke an Simone Düllmann-Peckert, von der ich diese kleine Geschichte habe
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Sie betreiben einen kleinen oder großen Onlineshop? Oder Sie haben es vor?
Die erste Frage lautet dann natürlich, wie kriege ich möglichst viele (interessierte) Besucher auf meine Seite. Nun, beim stationären Einzelhandel ist der Mietpreis ein Indikator für eine Lauflage. In der Onlinewelt muss man sich die “Lauflage” quasi selbst herstellen. Dafür gib es verschiedene Weg, über die ich bereits geschrieben habe.
Jetzt haben Sie die Besucher in Ihrem Shop - und es geht trotzdem zu wenig? Was läuft schief?
Die Performance Agentur “eprofessional” hat die zehn häufigsten Conversion-Killer in Onlineshops herausgearbeitet. Dazu gibt es auch ein so genanntes Whitepaper, das Sie HIER erhalten können. Allerdings müssen Sie dazu Daten von sich preisgeben - ein faires quid pro quo, wenn das Thema interessant ist.
Hier ist eine Kurzfassung:
- Betriebsblindheit: der Shop ist aus der Innensicht heraus gestaltet und nicht aus der Sicht des Kunden
- Unklare Ausrichtung der Webseite
- Falsche Stellschrauben: es macht deutlich mehr Sinn, an den trafficstarken Segmenten zu arbeiten, als einfach überall herumzudrehen
- Falsche Landing Page: das Werbemittel führt auf eine Seite mit einer anderen “Botschaft”, einem anderen Inhalt.
- Verspieltes Kundenvertrauen: fehlende Gütesiegel oder intransparente Versandkosteninfrmationen halten Kunden vom Kauf - und vom nächsten Besuch ab.
- Fehlende Handlungsaufforderungen: Die entsprechenden Buttons für Warenkorb, Kasse etc. müssen deutlich und ohne Scrollen sichtbar sein
- Zu wenig Filtermöglichkeiten: Die Qual der Wahl kann ein großer Hemmschuch für den Verkauf sein
- Schlechte Auswahl: z. Bsp. fehlende Größen
- Langer Bestellweg: jeder weitere Schritt erhöht die Abbruchrate
- Fehlendes Feedback: unklare, fehlerbehaftete Auftragsbestätigungen etc.
Vielleicht helfen Ihnen diese Anregungen ein kleines Stück weiter
Eine schöne Woche
Stefan Picard
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Der neue E-Retail Report der Deutsche Bank Tochter Deutsche Card Services zeigt wieder interessante Ergebnisse. Acht Millionen Transaktionen im Warenhandel wurden untersucht und analysiert. Hier sind ein paar interessante Fakten:
Die Zahlungssicherheit hat sich verbessert. Nur noch 2 Promille der Kreditkartenzahlungen sind geplatzt. Spitzenreiter bei den Zahlungsausfällen ist übrigens das Bundesland Bremen. Dort werden auch die größten Warenkörbe gekauft. Ob dieser Zusammenhang zufällig ist?
Besonders risikobehaftet ist auch Berlin Mitte. Und das Saarland ist das sicherste Bundesland - diesbezüglich.
Interessant ist auch, dass die Warenkörbe bei Giropay, also Onlinezahlung direkt vom Shop aus, deutlich höher liegen als bei Zahlungen per Lastschrift. Trotzdem spielt das ELV in Deutschland eine bedeutende Rolle und konnte deutlich zulegen.
Nur in Deutschland kaufen Frauen im Web noch öfter ein als Männer. Im restlichen Europa ist das anders. Und, liebe Männer: wir haben die deutlich höheren Warenkörbe als die Damen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Insgesamt wird mehr gekauft im Web. Damit ist auch die Bereitschaft gestiegen, niedrigpreisige Waren zu erwerben, was wiederum den durchschnittlichen Wert der Warenkörbe gesenkt hat. Der Wert eines durchschnittlichen Warenkorbs in Deutschland lag bei 61,18 EUR.
Insgesamt gibt es bei Onlinshopping in Deutschland ein Nord-Süd Gefälle. Am kauffreudigsten sind die Hamburger. Meck-Pom und Brandenburg liegen auch vorne dabei. Am wenigsten kaufen die Menschen in den Gebieten um Erfurt, Weimar, Eisenach.
Die Details gibt es HIER für knapp 300 EUR zu kaufen.
Viele Grüße
Stefan Picard
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Erst einmal ein paar einführende Worte: Vergessen Sie alles darüber!
Die meisten Menschen sind den ganzen Tag beschäftigt mit “wichtigen” Dingen. Abends fragt man sich dann oft, was man den ganzen Tag gemacht hat - und weiß nur, dass man unheimlich beschäftigt war und nicht mal gescheit zum Denken kam. Wenn Sie das kennen, dann sollten Sie weiterlesen.
“Beschäftigt zu sein” ist oft eine Ausrede dafür, nicht die paar wichtigen Dinge zu tun, die uns wirklich weiter brächten. Diese Dinge sind oft unbequem, erfordern Mut, ein wenig Recherche vielleicht etc. Stattdessen nutzen wir endlose Möglichkeiten, uns “sinnvoll” zu beschäftigen. Wir sortieren Outlook Kontakte, beantworten und schreiben x-mal am Tag Mails, ordnen die endlosen Mails in eine ausgearbeitete Ordnerstruktur ein - und verlieren trotzdem die Übersicht.
Es gibt eine bessere Möglichkeit. Und der Weg dahin ist nicht so schwer, wie man denken möchte. Heute und in den nächsten beiden Beiträgen werden wir einige grundlegende Themen Ihres neuen Zeitmanagements besprechen. Ich praktiziere es seit einiger Zeit selbst - und es hilft enorm bei der Steigerung meiner persönlichen Produktivität.
Das hier Gesagte gilt übrigens sowohl für Unternehmer als auch für Angestellte. Im letzteren Fall hilft es allerdings deutlich, wenn es eine Art “Zielvereinbarung” mit dem Chef gibt, eine definierte Erwartung, welche an das Ergebnis Ihrer Position gestellt wird. Sonst passiert es Ihnen höchstwahrscheinlich, dass mit gesteigerter Produktivität einfach noch mehr von Ihnen verlangt wird…
Vor zwei Wochen wurde das Thema bereits angesprochen: Es geht um Eliminierung von nicht zielführenden Zeitfressern.
Fangen wir aber heute zunächst einmal mit zwei Definitionen an, bevor wir das Thema der Eliminierung näher betrachten: Effektivität und Effizienz
- Effektivität = die Dinge tun, die Sie näher an Ihr Ziel bringen
- Effizienz = gut bei der Erledigung einer Aufgabe oder Tätigkeit zu sein (egal ob diese Tätigkeit wichtig für die Erreichung Ihrer Ziele ist)
Der Knackpunkt liegt hier ganz deutlich bei dem, was in Klammern steht. Man kann sehr effizient in der Erledigung bestimmter Aufgaben sein, ist damit aber noch lange nicht effektiv.
Angenommen Sie sind im Vertrieb und müssen eine Liste nutzloser Kontakte abtelefonieren, dann ist das effizient, wenn Sie die durch haben. Gut gemacht! Effektiv wäre aber, nach einer gewissen Zeit dem Chef zu sagen, dass die Trefferquote nichts taugt - und dann etwas anderes zu versuchen, das vielleicht mehr bringt.
Wenn Sie 30 mal am Tag Ihre E-Mails checken, sofort beantworten und in Ihrem fein ausgearbeiteten Ordnersystem ablegen, sind Sie zwar sehr effizient, aber wahrscheinlich nicht effektiv. Machen Sie das aber ein- oder zweimal am Tag, dann können Sie bestimmte Themen des gleichen Absender zusammenfassen (-> alles wird übersichtlicher). Sie werden außerdem nicht laufend von anderen Tätigkeiten abgelenkt und gewinnen per Saldo Zeit.
Schauen Sie selbst, wo bei Ihnen Eliminierungsbedarf besteht. Oder wo Sie Möglichkeiten haben, Aufgaben zusammenzufassen und dadurch freie Zeit zu gewinnen.
Und jetzt hie noch zwei Aussagen, die ich, wie die obigen Anregungen aus einem Buch des amerikanischen Autors Tim Ferris habe:
- Etwas Unwichtiges gut zu tun, macht es nicht wichtig!
- Eine Aufgabe wird nicht dadurch wichtig, dass sie zeitaufwändig ist
Das reicht für die erste Woche. Nächste Woche reden wir ein wenig über Herrn Pareto.
Eine schöne Woche
Stefan Picard
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Letzte Woche haben wir die statistischen Erkenntnisse über die heutige Bedeutung der Web 2.0 Anwendungen in Unternehmen ein wenig beleuchtet. Dabei haben wir festgestellt, dass diese immer mehr Einzug halten. Die Geschwindigkeit mit der dies geschieht, wird zwar von der Unternehmensführung und Unternehmenskultur beeinflusst. Es steht allerdings auch die These im Raum, dass sich aufgrund der normalen Lebensgewohnheiten der Menschen diese Anwendungen auch ohne spezielle Förderung früher oder später durchsetzen werden. Hier ein paar Ideen und Beispiele:
Wikis
Eine interne Datenbank mit Wikis (eine Begriffsbibliothek) ist eine moderne Wissensplattform für Mitarbeiter, Außendienstler und Kunden. In vielen Firmen gibt es Spezialbegriffe, die erklärungsbedürftig und nicht leicht zu finden sind.
Der Aufbau einer solchen Datenbank kann durch Mitarbeiter geschehen, die sich auskennen und bereit sind, Inhalte zu produzieren. Andere Mitarbeiter ergänzen oder verbessern diese Beiträge. Das Wissen wird dadurch gesammelt, verdichtet und bestimmten Personenkreisen zugänglich gemacht. Weiterführende Links und Autorenangaben ergänzen diese Informationen. Auf diese Weise kann der Wissenstransfer im Unternehmen und zu den Kunden deutlich gesteigert werden. (Ich kenne einige Leute, die sich so etwas zum Beispiel bei IKEA wünschen würden )
Blogs und Foren
Blogs und Foren können hervorragend eingesetzt werden zur Ideensammlung aus allen unterschiedlichen Abteilungen bei neuen Projekten. Es entsteht ein Dialog durch Aufgabenstellungen und Kommentare. Und die Chance, dass alles übersichtlich bleibt, ist deutlich höher als bei einer Abwicklung mit E-Mails an verschiedene Personen. Der Eine hat das nicht bekommen, der Andere jenes usw.
Auch für Weiterbildung, die Einführung neuer Kollegen etc. eigenen sich Blogs sehr gut.
Wenn man solche Blogs und Foren für interne Nutzergruppen einsetzt, kann man damit auch isoliert einzelen Projekte, auch z. Bsp. mit Kunden abstimmen. Alle relevanten Informationen zu den betreffenden Projekten sind von den berechtigten Personen da zu finden.
Pinnwand/Microblogging
wir sprechen hier von Kurzinformationen, ähnlich SMS oder Twitter, die gegebenenfalls mit einem weiterführenden Link gepostet werden. Diese können sehr sinnvoll sein für schnelle, kurze und knackige Infos an Mitarbeiter oder bestimmte Gruppen. Auf einen Blick können die Menschen sehen, ob das Thema interessant ist und dann gegebenenfalls weiter klicken.
Soziale Netzwerke
In diesen könnten Mitarbeiterprofile mit bestimmten Informationen zu den Aufgabenegebieten, Kenntnissen und eventuell besonderen Interessen stehen. Damit kann man die Menschen, unabhängig von den Sachthemen, besser einordnen, passende Ansprechpartner finden. Ein soziales Netzwerk ermöglicht darüber hinaus die sofortige Kontaktaufnahme.
Gruppen, die sich mit bestimmten Themen befassen, können sich austauschen, unabhängig von ihrem Standort. Sie können Wissen aggregieren und leicht kommunizieren.
Projekte können in diesen Netzwerken mit allen Beteiligten abgestimmt und nach vorne gebracht werden, inklusive Terminabstimmung, Diskussionen über Status, Weiterentwicklung etc (im Blog). Es können PDFs, Videos etc. eingestellt werden.
Der Unterscheid zu einem Intranet ist, dass in diesem Fall ein kontrollierter Außenkontakt möglich ist. Menschen von aussen dürfen bestimmte Informationen sehen und sich an bestimmten Projekten/Gruppen beteiligen. Dadurch entsteht ein besserer Informationsfluss der beteiligten Personen.
Portallösung - der Schlüssel zum Erfolg
Die Königsklasse ist ein Portal, welches ale oben geschilderten Möglichkeiten, und eventuell noch weitere, beinhaltet. Es hat einen öffentlichen Bereich, in dem man ohne LogIn Inforamtionen sieht. nach dem LogIn sieht man nur die Informationen, welche durch Zuordnung in Projektgruppen etc. für eine bestimmte Person gedacht sind. Bei richtiger Nutzung mit den richtigen Werkzeugen können dadurch erhebliche Fortschritte in der internen und externen Kommunikation entstehen. Dies hat positive Auswirkungen auf Produktivität, Engagement, Innovationskraft. Prozesse werden transparenter usw.
Allerdings muss diese Transparenz auch von der Unternehmensführung gewollt sein. Kritik muss als Bereicherung und Chance verstanden werden, und nicht als Beleidigung. Die Unternehmenskultur muss offen sein, oder sich öffnen.
Aber seien wir mal realistisch. Wenn es Kritik gibt, dann wird sie ohnehin geäußert. Dann eben auf anderen Wegen, von denen die Unternehmensführung später erfährt, wenn sie sich verschließt - und dadurch auch Chancen vergibt.
Da fällt mir Schiller’s Satz ein: “Sir, geben Sie Gedankenfreiheit”
Eine schöne Woche wünsche ich Ihnen
Stefan Picard
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Jedes fünfte kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland nutzt Social Media Anwendungen. Und zwei Drittel davon sind in Netzwerken wie Facebook aktiv.
In der Studie “Internet im Handel” hat der ECC Handel untersucht, welche Ziele die Unternehmen mit ihrem Engagement verfolgen und wie weit sie diese bereits erreicht haben.
Die am meisten angegebenen Ziele der befragten Unternehmen waren
- Imageverbesserung
- Erhöhung der Kundenbindung
- Interaktion mit Kunden
- Neukundengewinnung
Die meisten Unternehmen geben an, dass sie dieses Ziel noch nicht komplett erreicht haben. Anders herum: nur 4,2% geben an, dieses Ziel komplett erreicht zu haben.
Fazit: auch in sozialen Neztwerken wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Auch wenn sich dort Millionen von Menschen tummeln, so kann ich diese nur erreichen, indem ich etwas Interessantes zu sagen habe. Die Gurus, welche einfach virale Effekte versprechen, liegen in den meisten Fällen daneben. Es geht immer um interessanten Content zur richtigen Zeit. Harte, langfristig ehrliche Arbeit und Kommunikation sind, neben guten Ideen, auch hier die Schlüssel zu langfristigem Erfolg.
Nichtsdestoweniger: wenn ich als Unternehmer etwas zu sagen habe, dann führt kein Weg daran vorbei, dorthin zu gehen, wo sich die Menschen befinden. Und das sind nun einmal die sozialen Netzwerke. Die Zeit ist aber heute (bis auf wenige Ausnahmen) noch nicht reif, direkte Konversionen zwischen Social Media Engagement und Umsätzen aufzustellen.
Viele Grüße/Stefan Picard
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70 bis 80% aller Kaufvorgänge im Internet werden angeblich von Frauen getroffen oder maßgeblich mitbestimmte. Lediglich im Dienstleistungsbereich sind die Männer vorne. Bei den meisten Warenkäufen dominieren die Frauen. Den dazu passenden Satz erspare ich mir an dieser Stelle.
Was auch Fakt ist: Frauen reagieren unterschiedlich auf Werbung und haben unterschiedliche Präferenzen als Männer. Das hat zum Beispiel eine Studie der Interactive Media, einem Unternehmen der Telekom Gruppe herausgefunden. Dort wurden klassische Verhaltensweisen au die Probe gestellt.
Hier nur ein paar wesentliche Ergebnisse:
Männer:
haben eine höhere Wahrnehmungsschwelle als Frauen und sind daher schwerer zu interessieren. Sie legen Wert auf Abgrenzung von Inhalten und Werbeaussagen. - und auf Fakten.
Frauen:
mögen es, wenn Online Werbung eine Geschichte erzählt und Emotionen vermittelt. Die Vermischung von Werbung und Content wird von weiblichen Usern eher akzeptiert - und es ist ihnen wichtig, dass die Werbung stimmig in die Gesamtseite integriert ist.
Die Studie ist sehr interessant und hier zu finden. Nehmen Sie den Link der Studie im Juni (denn auf dieser Seite stehen mehrere Links)
In diesem Sinne - eine schöne Woche für Sie!
Stefan Picard
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