
Liebe Unternehmerinnen und Unternehmer,
heute komme ich mit einem meiner Lieblingsthemen daher. Sie fragen warum? Ich habe neue Erkenntnisse geschenkt bekommen, die ich sehr gerne mit Ihnen teile. Zur Erinnerung an das, was wir ja längst wissen:
Tanzen ist so viel mehr, als wir glauben. Es kann Selbstvertrauen bilden, die Körperhaltung verbessern, den Geist beruhigen, den Geist ermuntern, ja sogar ermutigen.
Tanzen ist ein nahezu archaisches Bedürfnis. Die ältesten Dokumentationen übers Tanzen sind indische Höhlenmalereien aus der Zeit zwischen 5000 und 2000 v. Chr. Zwischen 400 und 200 v. Chr. entstand in Indien sogar „die heilige Wissenschaft des Tanzes“, das einflussreichste Frühwerk zum Thema Tanz.
Tanzen setzt Prozesse in Gang. Erfahrene Tanzpädagogen und Tanztherapeuten sind immer wieder überrascht, wie sich Kinder beim Tanz verändern. Unabhängig davon, wie hoch die mitgebrachte Motivation ist, werden generell Offenheit, Selbstbewusstsein und Experimentierfreude gestärkt.
Tanzen macht schlau. Sie erinnern sich? Link
Und das Neue?
Eine Unternehmerin berichtete gestern im Morgen-Workshop, dass sie immer wenige Minuten zu ihrer Lieblingsmusik tanzt, bevor sie ein wichtiges Telefonat führt, ein wichtiges Gespräch beginnt, konzentriert eine wichtige Aufgabe erledigt. „Warum?“ habe ich sie gefragt.
Ihre Antwort: Zitat „Damit ich in meiner Mitte bin und entspannt, konzentriert, locker, gelassen,freudig, energievoll agiere. Und weil ich mich dann so super gut fühle, dass ich alles nehmen kann, wie es kommt. Sprühend vor Energie die Welt aus den Angeln nehmen kann.“ Zitat Ende
Augustinus (354 bis 430 n. Chr.) hat geschrieben:
„Ich lobe den Tanz, denn er befreit den Menschen von der Schwere der Dinge, bindet den einzelnen an die Gemeinschaft. Ich lobe den Tanz, der alles fordert und fördert: Gesundheit und klaren Geist
und eine beschwingte Seele.
Tanz ist Verwandlung des Raumes, der Zeit, des Menschen, der dauernd in Gefahr ist zu zerfallen, ganz Hirn, Wille oder Gefühl zu werden. Der Tanz dagegen fordert den ganzen Menschen, der in
seiner Mitte verankert ist, der nicht besessen ist von der Begehrlichkeit nach Menschen und Dingen und von der Dämonie der Verlassenheit im eigenen Ich.
Der Tanz fordert den befreiten, den schwingenden Menschen im Gleichgewicht aller Kräfte. Ich lobe den Tanz. Oh Mensch, lerne tanzen, sonst wissen die Engel im Himmel nichts mit Dir
anzufangen.“
Tanzen Sie jetzt doch mal, bevor Sie etwas Wichtiges tun? Sie dürfen für den Anfang gerne die Tür schließen und sich mit Knopf im Ohr alleine bewegen - falls es niemand mitkriegen soll. Und drei Minuten reichen schon. Für die Wirkung.
Herzliche Grüße und eine tanzende Woche mit vielen wichtigen Ereignissen , Ihre Gabriela Linne
P.S. Hier noch etwas für die echten Tanz-Fans: So viel Kraft und Energie kann uns das Trainieren schenken. Schauen Sie auf die Dame: Link

Dienstag, der 16. März 2010 um 20:08
Ein wunderbarer Artikel! Nun habe ich noch mehr Argumente, Menschen fürs Tanzen zu begeistern. Vielen Dank!