
Dieses Jahr sollte alles anders werden. Sie wollten das Rauchen aufgeben. Abnehmen. Mehr Zeit mit Ihrem Partner verbringen. Eine neue Arbeitsstelle finden. Aber es hat nicht geklappt. Woran kann’s gelegen haben? Hier 8 Tipps, wie Sie Ihre Ziele und guten Vorsätze doch noch in die Tat umsetzen können.
Anfangen ohne Planung
Es ist schön, wenn Sie Ihren guten Vorsatz ohne Zögern angepackt haben. Aber Impulsivität ist die Mutter der Reue, sagt man in Italien. Besser: Teilen Sie Ihr großes Projekt in sinnvolle Einheiten auf. Am besten ist die Tagesplanung.
Planen ohne anzufangen
Endlose Vorbereitungen und das Warten auf die „richtige Stimmung“ sind genauso nutzlos wie wildes Drauflosarbeiten. Besser: Entwerfen Sie bei Ihrer Planung auch den ersten Schritt, den Sie noch am gleichen Tag beginnen.
Unrealistische Erwartungen
Leben ist ein Prozess, nicht eine Veranstaltung. Kein wirklich großes Projekt wurde schnell mal erledigt, sondern verlangte Planung, Erfahrung und Geduld. Besser: Beherzigen Sie Murphys Gesetz: „Alles dauert länger als in deiner pessimistischsten Prognose.“
Ziele ohne warum
Viele einleuchtend wirkende Ziele sind es bei näherem Hinsehen gar nicht. Es fehlt ein wirklich stichhaltiger Grund. „8 Kilo abnehmen“ oder „mit dem Rauchen aufhören“ bekommt für viele Menschen erst ein klares „warum“, wenn ihnen sonst eine tödliche Krankheit droht. Besser: Stellen Sie sich jetzt die Schlüsselfrage: „Warum möchte ich dieses Ziel erreichen?“
Negativ formulierte Ziele
„Weniger essen“, „gar nicht mehr rauchen“ oder „kein Alkohol“ – wahrscheinlich sprechen Sie solche Vorsätze mit einem eher unfreundlichen Gesichtsausdruck aus. Besser: Formulieren Sie Ihre Ziele so, dass Sie sie lächelnd und enthusiastisch verkünden können: „Gesunde Sachen essen“, „frei durchatmen können“ oder „fröhlich Wasser genießen“.
Es für andere schaffen wollen
Für wen tun Sie das alles? Für jemand anderen? Für die Kinder? Für Ihren Lebenspartner? Für Ihren Chef? Für die Umwelt? Besser: Formulieren Sie Ihre Ziele so, dass Sie selbst aufrichtig Freude daran haben. Aussicht auf Erfolg haben Ihre Vorsätze nur, wenn sie aus Ihrem Herzen kommen.
Es ohne andere schaffen wollen
So wichtig es ist, dass Sie selbst hinter Ihrem Vorhaben stehen: Niemand geht wirklich alleine durchs Leben. Jeder braucht die Kooperation und die Unterstützung anderer. Besser: Bauen Sie ganz bewusst ein Netzwerk. Das sind nicht nur ein paar zufällige Freunde, sondern Menschen, die mehrfach untereinander zu tun haben und zu denen Sie passen.
Angst vor dem Scheitern
Der Urgroßvater des Scheiterns ist die Angst davor. Besser: Ein gutes Mittel, sie zu vertreiben, ist Wissen. Informieren Sie sich bei Menschen, die ähnliche Ziele wie Sie bereits erreicht haben. Lesen Sie Biografien, sammeln Sie alle erreichbaren Fakten über Ihren Traum. Mit jeder neuen Information ist in Ihrem Herzen weniger Platz für das Gespenst des Scheiterns und mehr Raum für Energie und Begeisterung!
Ermunterung zum Enthusiasmus
Ich wäre lieber Asche als Staub.
Ich wollte eher, dass mein Funke in einem Feuermeer verglüht, als dass er im Sand erstickt.
Ich wäre lieber ein überheller Meteor, jedes meiner Atome in herrlichem Glanz, als ein schläfriger und dauerhafter Wüstenplanet.
Die eigentliche Aufgabe des Menschen ist zu leben, nicht nur zu existieren.
Ich werde meine Tage nicht für den Versuch verschwenden, sie zu verlängern.
Ich nutze meine Zeit.
Jack London

Mittwoch, der 18. Februar 2009 um 00:18
Ganz genau Jochen, dieses Jahr soll wirklich echt anders werden!
Schönen Tag morgen!
Aber der beste von diesen acht Tipps ist natürlich der von Jack London, vor allem die letzten beiden Sätze… Die erinnern mich gleich daran, dass ich mein Tagessoll (sprich Abendbeschäftigung) nicht geschafft habe: Nämlich einen Berg von etwa 7,5 Wochen Arbeit (angesammelt in zwei Jahren..) in zwei Stunden zu beseitigen… Da dieses Ziel sowieso nicht zu erreichen war, hab ich lieber meinen Krimi zuende gelesen und dann ferngesehen..
LG von Heike